Mit einem offiziellen Besuch in Madrid hat der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis die engen Beziehungen zu Spanien unterstrichen. Gespräche mit seinem Amtskollegen Pedro Sánchez und König Felipe VI. fokussierten sich auf Wirtschaft, Verteidigung und zentrale europäische Herausforderungen.
Es war die erste offizielle Reise eines griechischen Ministerpräsidenten nach Spanien seit 13 Jahren. Am Montag (12.1.) stattete Premierminister Kyriakos Mitsotakis Madrid einen offiziellen Besuch ab. Empfangen wurde er von seinem Amtskollegen Pedro Sánchez als auch von König Felipe VI im Zarzuela-Palast.
Während des Treffens mit dem spanischen Ministerpräsidenten wurde der beiderseitige Wille bekräftigt, die bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen – insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Verteidigung. Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten, die Zusammenarbeit in Fragen von gemeinsamem europäischem Interesse zu intensivieren, mit besonderem Fokus auf den kommenden mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union.
Konkret erörterten Griechenland und Spanien eine engere Abstimmung in Fragen der Unterstützung der Kohäsionspolitik sowie der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Einig waren sich die beiden Gesprächspartner, dass die bilateralen Beziehungen sowohl eine klare europäische als auch eine ausgeprägte mediterrane Prägung haben. Besprochen wurde außerdem die Situation in der Ukraine, im Nahen Osten, in Gaza und in Venezuela sowie die Migrationsfrage und eine Stärkung der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, insbesondere die Förderung des bilateralen Handels. Letztendlich hob Mitsotakis hervor, dass Griechenland „an vorderster Front stand, indem es einen Vorschlag für ein einheitliches europäisches Finanzierungsinstrument eingebracht hat, das sowohl in gemeinsame Rüstungsbeschaffungen als auch in den Ausbau der europäischen Verteidigungsindustrie investieren kann, um die vielfach diskutierte strategische Autonomie Europas in die Praxis umzusetzen“. (Griechenland Zeitung / eh)