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Zwei frühere Kronzeugen im Novartis-Fall wegen Falschaussage verurteilt

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

In Griechenland wurden in dieser Woche zwei ehemals geschützte Zeugen im sogenannten Novartis-Fall in zweiter Instanz wegen falscher Zeugenaussagen und falscher Anschuldigungen für schuldig befunden.

Es handelt sich um eine ehemalige Führungskraft von Novartis Griechenland und eine ehemalige Sekretärin. Sie hatten u. a. früheren Regierungschefs und Finanzministern vorgeworfen, dass diese im Zuge der Novartis-Affäre bestochen worden seien. Das Gericht kam zur Auffassung, dass diese Vorwürfe unbegründet wären. Gegen die beiden wurden Haftstrafen von 25 Monaten bzw. von 28 Monaten verhängt. Die Strafen wurden mit einer dreijährigen Bewährungsfrist ausgesetzt. Zugleich wurden beiden Angeklagten Gerichtskosten in Höhe von jeweils 1.500 Euro auferlegt.
Der ehemalige Regierungschef Antonis Samaras (2012-2015) fühlt sich durch die Entscheidung der Justiz bestätigt und wertet die Aussagen der beiden ehemals geschützten Zeugen als eine „Machenschaft“ der früheren Regierungspartei SYRIZA, deren Drahtzieher der ehemalige SYRIZA-Chef und Premierminister Alexis Tsipras (2015-2019) gewesen sei. (Griechenland Zeitung / eh)

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