Login RSS

„Land im Wandel“: Griechenlands Regierung zieht Bilanz und legt Kurs für 2026 fest Tagesthema

  • geschrieben von 
Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (20.1.) während der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Regierungschef Kostis Chatzidakis und Staatsminister Akis Skertsos. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (20.1.) während der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Regierungschef Kostis Chatzidakis und Staatsminister Akis Skertsos.

„Das Jahr 2025 ist kein leichtes gewesen.“ Das stellte Staatsminister Akis Skertsos am Dienstag (20.1.) während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Regierungschef Kostis Chatzidakis fest. Ziel der Zusammenkunft war es, Bilanz für das Jahr 2025 zu ziehen und die Prioritäten für 2026 vorzustellen.

Skertsos sprach von „internationalen politischen Unwägbarkeiten und globalen Krisen“ sowie „erheblichem Druck auf zentrale Bereiche der nationalen Politik – insbesondere auf den primären Sektor“. Dennoch habe Griechenland „unter Beweis gestellt, dass politische Stabilität in Verbindung mit einem klaren Plan zu messbarem Fortschritt führen kann“.
Der vorgestellte Regierungsbericht zeichnet das Bild eines „Landes im Wandel“, so die Beschreibung von Skertsos. Die Entwicklung sei nicht nur „politisch gewollt, sondern anhand konkreter Daten belegbar und im europäischen Vergleich nachvollziehbar“. Griechenland befinde sich zwar noch nicht am Ziel, sei jedoch „klar auf dem Weg durch einen komplexen wirtschaftlichen und institutionellen Transformationsprozess“. Er unterstrich, dass „Sicherheit, Wachstum und soziale Kohäsion“ auch im kommenden Jahr im Mittelpunkt der politischen Agenda stehen sollen. Besonders zufrieden zeigte er sich über Steuererleichterungen und die Senkung der Arbeitslosenrate. Außerdem hob Skertsos hervor: „Griechenland entwickelte sich vom Nettoenergieimporteur zu einer exportorientierten Volkswirtschaft für saubere Energie.“ Der Plan für 2026 knüpfe nun an die bisherigen Fortschritte an und ziele darauf ab, die „Widerstandsfähigkeit des Landes weiter zu stärken und bestehende Reformen zu vertiefen“.
Oppositionschef Nikos Androulakis von der sozialistischen PASOK beschrieb seinerseits in einer Rede eine „Phase der Erschütterung des politischen Systems“, indem neue Parteien auftauchen und wo „frühere Protagonisten erneut auf den Plan“ gerufen würden. (Griechenland Zeitung / eh)

Nach oben

 Warenkorb