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Mehr als 300 Festnahmen nach Ausschreitungen vor der Aristoteles-Universität Thessaloniki

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor dem Universitätsgelände der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor dem Universitätsgelände der Aristoteles-Universität Thessaloniki.

Am Samstag (7.2.) kam es vor dem Campus der Aristoteles-Universität Thessaloniki zu heftigen Ausschreitungen. Mindestens ein Polizist wurde verletzt, 313 Personen wurden festgenommen. Die Universitätsleitung berichtet, dass es keine Sachschäden oder weiteren Gewaltvorfälle gegeben habe. Regierungssprecher und Bildungsministerin kündigten konsequentes Vorgehen gegen die Verantwortlichen an.

„Auf dem Campusgelände der Aristoteles-Universität Thessaloniki gab es weder Sachschäden noch Gewaltvorfälle“. Das geht aus einem offiziellen Bericht der Verwaltung der Universitätsleitung hervor, der am Dienstag (10.2.) veröffentlicht wurde.
Zuvor war es Samstag vor dem Universitätsgelände zu Ausschreitungen gekommen. Hintergrund dafür war offenbar eine Party, die dort stattfand. Mindestens ein Ordnungshüter wurde dabei verletzt. 313 Personen wurden festgenommen. Regierungssprecher Pavlos Marinakis sprach am Montag von einem kriminellen Akt, der von vermummten Personen verübt worden sei. „Kriminelle haben in den Universitäten nichts zu suchen“, stellte er weiterhin fest.
Zu Wort meldete sich auch Bildungsministerin Sofia Zacharaki. Sie konstatierte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Ziel sei „nicht eine rein formale Bearbeitung des Vorfalls, sondern die wirksame Verhinderung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft“. Sie wies u. a. darauf hin, dass in letzter Zeit bereits 308.000 inaktive Studenten exmatrikuliert worden seien.
Zur Aufklärung des Falles hat sich auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. (Griechenland Zeitung / eh)

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