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Trilaterales Treffen auf Zypern: Griechenland und Frankreich sichern Unterstützung zu Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Montag (9.3.) auf Zypern. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Montag (9.3.) auf Zypern.

Beim trilateralen Treffen in Paphos haben Griechenland, Zypern und Frankreich angesichts der angespannten Lage im östlichen Mittelmeer ihre Zusammenarbeit bekräftigt. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis erklärte, Zypern werde „nicht und niemals allein sein“.

„Zypern ist nicht allein und wird niemals allein sein.“ Das betonte am Montag (9.3.) Premierminister Kyriakos Mitsotakis während eines offiziellen Aufenthalts in Paphos auf der Insel Zypern. Dort traf er unter anderem den zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulidis sowie den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Das Gespräch der drei Staats- und Regierungschefs fand angesichts eines Angriffs in der vorigen Woche mit einer Drohne iranischer Bauart auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern statt. Sowohl Griechenland als auch Frankreich haben Fregatten, Kampfjets bzw. Raketenabwehrsysteme nach Zypern entsandt bzw. dort stationiert. Darunter ist auch eine hochmoderne Fregatte der griechischen Marine mit dem Namen „Kimon“, die im Januar in Griechenland eintraf. Produziert wurde dieses Kriegsschiff der sogenannten Belharra-Klasse in Frankreich.
Betont wurde am Montag auch, dass sich Zypern nicht am Krieg beteiligen werde, das militärische Aufgebot diene ausschließlich der Verteidigung.
Christodoulidis machte deutlich, dass Zypern „nicht in militärische Operationen verwickelt ist“, und Macron erklärte: „Wer Zypern angreift, greift Europa an“. Er fügte hinzu, dass die Zypernfrage auch Paris beschäftigt. Die Insel ist seit 1974 in einen türkischsprachigen Norden und einen griechischsprachigen Süden geteilt; im Nordteil halten sich seither zehntausende türkische Besatzungssoldaten auf. Weiterhin hob der griechische Regierungschef hervor: „Von hier aus senden wir eine gemeinsame, klare, eindringliche und entschlossene Botschaft der Einheit und Solidarität. Eine unmissverständliche Botschaft, dass Zypern als Teil der europäischen Familie nicht allein ist und niemals allein bleiben wird.“ Mitsotakis fasste zusammen, dass „Europa in einer Welt, die von beispiellosen Turbulenzen geprägt ist, eine verantwortungsvolle Kraft bleiben muss, die in der Lage ist, die globalen Entwicklungen mitzugestalten und die Stabilität im östlichen Mittelmeerraum zu sichern“. Dabei betonte er: „Wir haben in der Praxis gezeigt, was die von uns unterzeichneten Verteidigungsabkommen bedeuten.“ Weiterhin machte er auf die „Gefahr erheblicher Migrationsbewegungen“ aufmerksam. Mitsotakis sprach zudem von der Notwendigkeit der Repatriierung griechischer Staatsbürger aus dem Kriegsgebiet. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

 

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