Rhodos rückt am Freitag (29.5.) ins Zentrum der europäischen Regionalpolitik. Zur Sitzung des Exekutivausschusses der Europäischen Volkspartei im Ausschuss der Regionen werden mehr als 100 Regionalpolitiker und Bürgermeister aus zahlreichen europäischen Ländern auf der Insel erwartet.
Veranstaltungsort ist der Großmeisterpalast in der Altstadt. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen der künftige EU-Haushalt für den Zeitraum 2028 bis 2034 sowie die Herausforderungen durch die geopolitischen Entwicklungen in Europa. Erörtert werden sollen auch Themen wie wirtschaftlicher Zusammenhalt, Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltige Entwicklung und die Rolle der Regionen bei europäischen Entscheidungen. Der Regionalgouverneur der Südägäis, Giorgos Chatzimarkos, betonte, dass Rhodos dazu prädestiniert sei, Fragen des Klimawandels und der saisonabhängigen Wirtschaft zu thematisieren. Zum Abschluss der Beratungen soll eine „Erklärung von Rhodos“ verabschiedet werden, in der u. a. ein erhöhtes Mitspracherecht der Regionen gefordert wird. (Griechenland Zeitung / ew)