In Argos auf der Peloponnes wurde in dieser Woche ein neues Archäologisches Museum eingeweiht. Es handelt sich um das 32. Museum, das das Kulturministerium seit Juli 2019 der Öffentlichkeit übergeben hat. Man verspricht sich davon u. a. auch einen Beitrag zur regionalen Entwicklung. Zudem soll auch das Xenia-Hotel bei Mykene restauriert werden.
„Nach zwölf Jahren wird das Archäologische Museum von Argos modernisiert an die Bewohner und Besucher der Stadt zurückgegeben.“ Dies stellte am Montag (29.6.) Kulturministerin Lina Mendoni während der Eröffnung des Archäologischen Museums in Argos auf der Peloponnes fest.
Das Museum war seit 2014 geschlossen. Nun wurde es vollständig modernisiert und auch erweitert. Künftig bietet es eine mehr als doppelt so große Ausstellungsfläche von insgesamt 950 Quadratmetern, in der „einzigartige und äußerst bedeutende Funde von herausragenden Monumenten der mykenischen Kultur präsentiert werden“, so die Kulturministerin.

Das Archäologischen Museums von Argos, Außenansicht
Das Archäologische Museum befindet sich im Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe des Byzantinischen Museums von Argos und des künftigen Epigraphischen Museums.
Die Stadtgemeinde Argos-Mykene beschrieb die Museumseröffnung als einen „Meilenstein des Stolzes“ für die Stadt.
Ausgestellt werden im Museum unter anderem auch neun antike Gefäße, die aus Budapest in die Region Argolis zurückgeführt wurden. Hintergrund dafür ist ein langjähriger Fall von Kunst- und Antiquitätenraub. Die betreffenden Antiquitäten waren zwischen 1970 und 1992 aus dem Archäologischen Museum von Argos gestohlen worden.
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Ministerin Mendoni unterstrich in ihren Ausführungen, dass die Aufwertung des Museums das Besuchererlebnis verbessere und neue Möglichkeiten für den Kulturtourismus schaffe, „wodurch ein wesentlicher Beitrag zur lokalen Entwicklung und wirtschaftlichen Aktivität in der Region Argolis geleistet wird“.

Das Archäologischen Museums von Argos von innen
Außerdem stellte sie fest, dass es sich um das 32. Museum handelt, das das Kulturministerium seit Juli 2019 der Öffentlichkeit übergeben konnte.
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„Damit werde die kontinuierliche politische Zielsetzung einer ausgewogenen regionalen Entwicklung durch die Umsetzung groß angelegter Projekte mit gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wirkung unterstrichen“, fasste sie zusammen. In diesem Sinne verwies sie darauf, dass auch die Restaurierung des ehemaligen Xenia-Hotels in Mykene in die Wege geleitet wurde. Dieses gehörte mit mehr als 50 anderen Hotelanlagen zum staatlichen Tourismusprogramm nach dem Zweiten Weltkrieg. Entworfen wurden diese Hotelkomplexe oft von bekannten griechischen Architekten, viele sind heute geschützte Kulturgüter. Nach einer Phase des Zerfalls werden zahlreiche dieser Anlagen nun wieder zu neuem Leben erweckt.
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(Griechenland Zeitung / eh)