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Griechenland investiert Millionen zur Bekämpfung des Phänomens Wassermangel Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi)zeigt die Insel Leros. Unser Foto (© Eurokinissi)zeigt die Insel Leros.

Angesichts zunehmender Wasserknappheit treibt das griechische Umwelt- und Energieministerium landesweit zahlreiche Infrastrukturprojekte voran. Bereits 103 Vorhaben in 63 Gemeinden mit einem Gesamtvolumen von rund 142 Millionen Euro wurden bisher genehmigt.

Weitere Projekte im Wert von 50 Millionen Euro sollen folgen. Geplant sind unter anderem neue Wasserversorgungsnetze, Entsalzungsanlagen und Maßnahmen zur Verringerung von Wasserverlusten. Besonders profitieren sollen Inseln sowie ländliche Regionen. Auf der Dodekanesinsel Leros entstehen beispielsweise zwei Entsalzungsanlagen und eine neue Hauptwasserleitung. Der dortige Bürgermeister Timotheos Kottakis sprach von einem „Traum“, der nun Wirklichkeit werde: Nach Abschluss des Projekts werde „die gesamte Wasserversorgung der Insel mit entsalztem Trinkwasser sichergestellt sein“. Ziel der Investitionen ist insgesamt ein nachhaltigerer Umgang mit den Wasserressourcen sowie eine bessere Versorgung angesichts der Folgen des Klimawandels. (Griechenland Zeitung / Elisa Warwas)

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