Nach einem verheerenden Waldbrand in Westattika, der am 31. Juli in Böotien ausgebrochen war, wurde der Bürgermeister der mittelgriechischen Stadt Stylida in Untersuchungshaft genommen. Er wird mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht, das Windparks in Böotien betreibt.
Von der Anlage sollen Funken ausgegangen sein, die den Waldbrand ausgelöst haben sollen. Nur rund 150 Meter von der jetzigen Brandstelle entfernt war bereits am 27. Juni ein ähnliches Feuer ausgebrochen. Dieses konnte jedoch schnell von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
In Untersuchungshaft genommen wurden außerdem der Bauunternehmer und der Besitzer des Unternehmens. Zuvor hatten die Verdächtigen über einen Zeitraum von etwa 20 Stunden ihre Aussagen zu Protokoll geben müssen. Der Rechtsanwalt des Bürgermeisters verglich seinen Mandanten mit einem „Sündenbock“. (Griechenland Zeitung / eh)