Die Zeit für Athen wird immer knapper. Die griechische Regierung bemüht sich jetzt darum, bis zum 7. April eine Vereinbarung mit den Geldgebern getroffen zu haben, um weitere Kredittranchen zu bekommen. Offene Fragen betreffen nach wie vor die Themenbereiche Steuern, Renten, Energiefragen sowie den Arbeitsmarkt.

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Zum ersten Mal werden in dieser Woche Details für einen Alternativplan der griechischen Regierung für die Eventualität eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone bekannt. Man spricht in Athen von einem „Plan X“. Geschmiedet haben soll ihn der ehemalige griechische Finanzminister Varoufakis – und sein Berater-Team.

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Donnerstag, 18. Februar 2016 12:34

Der Weltveränderer: Was Varoufakis wirklich will

Er versetzte Europa in Aufregung: Yanis Varoufakis, der Finanzminister in Motorradkluft. Seine EU-Kollegen sahen in ihm den gefährlichen Outlaw, mit dem man nicht reden kann.
Doch der Unangepasste verficht im Gespräch mit Stephan Klapproth mit beredter Leidenschaft und Präzision ein anderes Europa.

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Am Dienstagabend hat der frühere Finanzminister Janis Varoufakis dem privaten Fernsehsender SKAI ein brisantes Interview über seine Amtszeit von Januar bis Juli 2015 gegeben.
Er erklärte, dass Ministerpräsident Alexis Tsipras ihm den Auftrag erteilt habe, einen „Plan X“ auszuarbeiten. Dieser hätte für den Fall in Kraft treten sollen, dass Griechenland tatsächlich aus der Eurozone hätte austreten müssen. Gerüchte, wonach Tsipras in Betracht gezogen habe, eine parallele Währung ins Leben zu rufen, dementierte Varoufakis hingegen.
Der anerkannte Wirtschaftswissenschaftler räumte ein, dass sein Land einschneidende Reformen nötig habe. Diese müssten jedoch „vom Volk umarmt“, das heißt von innen heraus angenommen werden. Eine solche Entwicklung allerdings sei durch die Anwesenheit der Geldgeber-Troika unmöglich gewesen.   

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In Brüssel finden heute ein sehr wichtiges Treffen der Eurogruppe und anschließend ein EU-Gipfel statt. Ziel ist es, eine Lösung für das von der Wirtschafts- und Finanzkrise geplagte Griechenland zu finden. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras sprach von einer „wirtschaftlich tragfähigen Lösung“ sowie „notwendigen Reformmaßnahmen“.

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