In Amman wurde am Sonntag das zweite Dreiländertreffen zwischen Griechenland, Zypern und Jordanien durchgeführt. Daran beteiligten sich der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras, Zypernpräsident Nikos Anastasiadis und das jordanische Staatsoberhaupt König Abdullah II.

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Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich am Sonntag in Brüssel am Rande eines Gipfeltreffens der EU-Staats- und Regierungschefs mit Zypernpräsident Nikos Anastasiadis getroffen. Im Vordergrund der bilateralen Unterredung stand die Lösung der Zypernfrage.

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Einen offiziellen aber kurzen Besuch in der griechischen Hauptstadt Athen hat am Montag Zypernpräsident Nikos Anastasiadis abgestattet. Hier traf er sich u. a. mit Ministerpräsident Alexis Tsipras in dessen Amtssitz, dem Megaron Maximou. Begleitet wurde er von seinem Außenminister Nikos Christodoulidis sowie von Regierungssprecher Prodromos Prodromou.

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Am Mittwochabend hat sich Zypernpräsident Nikos Anastasiadis an das Volk seines Landes gewandt. In einer Fernsehansprache bezog er sich auf die in dieser Woche in der Schweiz gescheiterten Verhandlungen über eine Lösung der Zypernfrage. Er erklärte, dass die Gespräche mit dem politischen Führer der Volksgruppe im türkischsprachigen Nordteil Zyperns Mustafa Akinci kurz vor einer erfolgreichen Beendigung gestanden hätten. Ins Stocken geraten sei die Debatte schließlich, als die Rückkehr griechisch-zyprischer Flüchtlinge in ihre einstigen Heimatorte in den seit 1974 von türkischen Truppen besetzten Nordteil auf die Tagesordnung rückte. Während Experten der Vereinten Nationen errechnet hätten, dass eine Zahl zwischen 78.247 und 94.484 Rückkehrern angemessen bzw. gerecht sei, habe Akinci darauf bestanden, dass deren Zahl nicht mehr als 65.000 betragen dürfe.

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Seit Montag werden in der Schweiz Gespräche zur Lösung der Zypernfrage geführt. Anwesend sind Vertreter der griechisch-zyprischen- und der türkisch-zyprischen Seite sowie Vertreter der UNO.


Im Schweizerischen Mont Pèlerin halten sich in dieser Woche der Zypernpräsident Nikos Anastasiadis und der politische Führer der Volksgruppe im türkischsprachigen Nordteil Zyperns Mustafa Akinci auf. Es geht bei ihren Gesprächen um eine Lösung der Zypernfrage. Erörtert werden u. a. Fragen der Regierung, des Besitzes, der Wirtschaft sowie Territorialfragen und die Beziehungen zur EU. Ein wichtiges Anliegen für Akinci ist eine rotierende Präsidentschaft im geteilten Inselstaat. Die Gespräche werden von Montag bis Freitag durchgeführt. An ihnen beteiligt sich außer Anastasiadis und Akinci auch der Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für die Lösung der Zypernfrage Espen Barth Eide. Außerdem befinden sich die engsten Mitarbeiter im Hotelkomplex, der von der Schweizer Regierung angemietet wurde sowie auch die Ehefrauen der beiden Spitzenpolitiker aus Zypern.

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