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Seit Montag werden in der Schweiz Gespräche zur Lösung der Zypernfrage geführt. Anwesend sind Vertreter der griechisch-zyprischen- und der türkisch-zyprischen Seite sowie Vertreter der UNO.


Im Schweizerischen Mont Pèlerin halten sich in dieser Woche der Zypernpräsident Nikos Anastasiadis und der politische Führer der Volksgruppe im türkischsprachigen Nordteil Zyperns Mustafa Akinci auf. Es geht bei ihren Gesprächen um eine Lösung der Zypernfrage. Erörtert werden u. a. Fragen der Regierung, des Besitzes, der Wirtschaft sowie Territorialfragen und die Beziehungen zur EU. Ein wichtiges Anliegen für Akinci ist eine rotierende Präsidentschaft im geteilten Inselstaat. Die Gespräche werden von Montag bis Freitag durchgeführt. An ihnen beteiligt sich außer Anastasiadis und Akinci auch der Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für die Lösung der Zypernfrage Espen Barth Eide. Außerdem befinden sich die engsten Mitarbeiter im Hotelkomplex, der von der Schweizer Regierung angemietet wurde sowie auch die Ehefrauen der beiden Spitzenpolitiker aus Zypern.

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Zypernpräsident Nikos Anastasiadis stattet am heutigen Mittwoch Athen einen offiziellen Besuch ab. Auf dem Programm stehen Unterredungen mit der politischen Elite des Landes, darunter mit Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos, Ministerpräsident Alexis Tsipras und mit Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis. Im Mittelpunkt steht der bilaterale Meinungstausch über die Fortschritte bezüglich der Lösung der Zypernfrage. Der Inselstaat ist nach einer Invasion türkischer Truppen seit dem Jahr 1974 in einen türkischen Nordteil und den griechischen Südteil geteilt.

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Als Angriff auf die laufenden Bemühungen einer Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel Zypern wertet die Regierung des EU-Landes den Brandanschlag auf eine Moschee im griechischen Südteil der Insel. Solche kriminellen Akte würden nur „Probleme beim Versuch, die Besatzung zu beenden und unser Vaterland wiederzuvereinigen“ schaffen, hieß es in einer Ankündigung aus dem Präsidialpalais in Nikosia.

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Die Verhandlungen zur Lösung der Zypernfrage werden nach einer achtmonatigen Pause wieder aufgenommen.

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Das östliche Mittelmeer soll sicherer werden. So in etwa könnte die Botschaft der drei Regierungsoberhäupter Griechenlands, Zyperns und Ägyptens zusammengefasst werden. Alexis Tsipras, Nikos Anastasiadis und Abd al-Fattah as-Sisi (Foto: v. r. n. l.) haben sich am Mittwoch in Nikosia zu einem Dreiländergipfeltreffen zusammengefunden. Ziel ist es, die gegenseitigen Beziehungen weiter auszubauen.

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