Tsipras in Amman: enge Kooperation mit der arabischen Welt

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Unsere Fotos (Pressebüro des Ministerpräsidenten / Andrea Bonetti) entstanden am Sonntag in Amman. Unsere Fotos (Pressebüro des Ministerpräsidenten / Andrea Bonetti) entstanden am Sonntag in Amman.

In Amman wurde am Sonntag das zweite Dreiländertreffen zwischen Griechenland, Zypern und Jordanien durchgeführt. Daran beteiligten sich der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras, Zypernpräsident Nikos Anastasiadis und das jordanische Staatsoberhaupt König Abdullah II.

Auf dem Gesprächstisch lagen die Entwicklungen im östlichen Mittelmeer, im Nahen Osten, die Situation in Syrien, die Zypernfrage, die Flüchtlingskrise, aber auch die Beziehungen zwischen Jordanien und der EU. Tsipras und Anastasidis erinnerten daran, dass ihre Länder aus dem Blickwinkel der EU betrachtet, jene mit der kürzesten Entfernung zu Jordanien seien; Amman liegt etwa 400 Kilometer südöstlich von Zypern entfernt.

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Die beiden Politiker bezeichneten ihre Staaten als Pfeiler der Stabilität und des Friedens in der Region. Das ist auch der Grund, warum Athen und Nikosia besonders interessiert sind an Treffen mit ihren Nachbarn im östlichen Mittelmeer; zudem wollen sie allgemein ihre Beziehungen zur arabischen Welt stärken. Jordanien grenzt u. a. an Israel, Syrien, dem Irak und Saudi-Arabien. Die drei Regierungs- und Staatsoberhäupter haben nicht zuletzt auch bi- und trilaterale Kooperationen im wirtschaftlichen Bereich besprochen.

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Dazu zählt etwa der Wiederaufbau Syriens und des Irak. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden in den Bereichen Bildung, audiovisuelle Medien, Tourismus und Energie vereinbart. Parallel fand am Wochenende in Jordanien ein Unternehmerforum satt, an dem sich Entrepreneure aus diesen drei Ländern beteiligten. (Griechenland Zeitung/eh)

 

 

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