Es war ein erfreulicher Tag für den früheren Verteidigungsminister Jannos Papantoniou (2001 bis 2004). Am Dienstag (7.4.) durfte er das Gefängnis von Korydallos bei Athen nach einer fast 18-monatigen U-Haft verlassen.

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Der frühere Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos (PASOK) muss wieder zurück ins Gefängnis. Eine entsprechende Entscheidung hat in dieser Woche das Landeshöchstgericht, der Areopag, getroffen. Der einst einflussreiche Politiker war vor etwa einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen vorübergehenden aus der Haft entlassen worden.

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Er entschuldigte sich beim griechischen Volk, jedoch nicht bei seiner Partei. Der einstige starke Mann der sozialistischen PASOK Theodoros Tsoukatos hat am Mittwoch seine Aussage vor Gericht zu Protokoll gegeben. Vorgeworfen wird ihm, im Jahr 1999 Schmiergelder in Höhe von einer Million D-Mark (ca. 420.000 Euro) vom deutschen Unternehmen Siemens erhalten zu haben.

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Der frühere Verteidigungsminister Jannos Papantoniou und seine Ehefrau Stravroula Kourakou wurden am Dienstagabend in U-Haft eingewiesen. Sie bleiben bis auf weiteres in der Haftanstalt im Athener Vorort Korydallos. Vorgeworfen wird ihnen im Jahr 2003 Schmiergelder in Höhe von 2,8 Milliarden Schweizer Franken entgegengenommen zu haben. Dem griechischen Staat sei damit ein Schaden in Höhe von 400 Millionen Euro zugefügt worden.

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Für den früheren Verteidigungsminister Jannos Papantoniou steht einiges auf dem Spiel. Am Dienstag soll darüber entschieden werden, ob er in Untersuchungshaft genommen wird. Vorgeworfen wird ihm, Schmiergelder in Höhe von mehr als 2,8 Millionen Schweizer Franken entgegen genommen zu haben. Die Öffentliche Hand habe dies 400 Millionen Euro gekostet. Konkret handelt es sich um die Aufwertung von sechs Fregatten des Typs „S“ der griechischen Kriegsmarine. Die entsprechenden Verträge wurden im Februar 2003 unterzeichnet.

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