Griechenlands Justiz kann künftig schärfer gegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung vorgehen. In einer Gesetzesnovelle, die am Donnerstag (6.6.) das Parlament passiert hat, heißt es u. a. „derjenige, der einen sexuellen Akt ohne Einverständnis des Opfers versucht, wird mit zehn Jahren Haft bestraft“.

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Mitglieder der Organisation Ärzte ohne Grenzen, die im Aufnahme- und Registrierungszentrum (Hot Spot) Moria auf der Insel Lesbos tätig sind, bekräftigen, dass zwischen Januar und September mindestens 23 Menschen im Hot Spot oder in dessen Umgebung sexuell missbraucht wurden. Bei den Opfern handelt es sich um 14 Erwachsene und neun Minderjährige; darunter seien auch fünfjährige Kinder.

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Donnerstag, 20. September 2018 16:21

Frau nach Vergewaltigung aus dem Koma erwacht

Aus dem Koma erwacht ist am Mittwoch eine 22jährige Griechin. Sie war vor etwa einer Woche an einem Straßenrand im Athener Vorort Zefyri von Einwohnern in komatösem Zustand aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass sie zuvor von mindestens drei Personen vergewaltigt und misshandelt worden ist.

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Ein 21-jähriger Einwanderer aus Pakistan ist am Wochenende in Athen festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, vor einigen Tagen eine 15-jährige Urlauberin auf der Ferieninsel Paros vergewaltigt und schwer verletzt zu haben. Der Mann soll seine Tat gestanden haben. Erste DNS-Proben sollen zudem mit den DNS-Spuren, die beim Opfer gefunden wurden, übereinstimmen. Der 21-jährige hatte sich verdächtig gemacht, als er kurz nach dem Vorfall seinen Gärtnerposten in einem Hotel in der Nähe des Tatorts kündigte, um – wie er dem Hotelbesitzer sagte – einen erkrankten Angehörigen in Athen zu besuchen.
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Die griechische Polizei hatte in diesen Tagen alle Hände voll zu tun. Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Filiale der staatlichen Stromgesellschaft DEI im Athener westlichen Vorort Peristeri, konnten am Montag vier mutmaßliche Täter verhaftet werden. Vorangegangen war ein Schusswechsel in Alimos, im Süden der Hauptstadt. Die Ordnungshüter hatten zuvor auch Hausdurchsuchungen durchgeführt. Es wurde niemand verletzt.
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