Dienstag, 19. März 2019 13:13

Schwarzer Sonntag für griechischen Fußball

„Die Szenen, die sich am Sonntag im Olympia-Stadion abgespielt haben, sind ein Armutszeugnis für den griechischen Fußball.“ Das sagte die Bürgerschutzministerin Olga Gerovassili zum Abbruch des Spitzenspiels in der höchsten Spielklasse Super League zwischen Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen.

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Ein Angriff auf die Polizeistation in der Nähe des zentralen Athener Omonia-Platzes mit mindestens 40 Molotow-Cocktails, der sich am Montagabend ereignete, hat in Griechenland zu einer heftigen politischen Debatte geführt.
Am Dienstag besuchte Bürgerschutzministerin Olga Gerovassili die betroffene Polizeiwache. Sie stellte fest: „Wir sind entschlossen, all diese Probleme zu bekämpfen.“ Zudem räumte sie ein, dass es sich bei der Gegend rund um den hauptstädtischen Omonia-Platz, um ein „sensibles Viertel“ mit vielen Problemen handle.

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Nachdem im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise zahlreiche Staatsangestellte u. a. durch Pensionierungen verabschiedet worden sind, werden in diesem Jahr mehrere Tausend neu eingestellt. Konkrete Zahlen hat die Ministerin für Verwaltungsreformen Olga Gerovassili auf Anfrage von 43 Parlamentariern der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) dem Parlament zur Verfügung gestellt.

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Donnerstag, 09. Februar 2017 11:07

Griechische Feuerwehrleute fordern Festanstellung

Etwa 1.000 Feuerwehrleute aus ganz Griechenland, die lediglich mit Zeitverträgen eingestellt sind, haben am Mittwoch in Athen für eine permanente Anstellung demonstriert. Zeitweise sind aus diesem Grund zentrale Verkehrsadern in der griechischen Hauptstadt gesperrt gewesen. Sie haben in separaten Gruppen Kundgebungen vor dem Zentralen Staatlichen Rechnungshof, vor der Feuerwehrzentrale sowie vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten durchgeführt.

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In den letzten Tagen des vergangenen Jahres kam es zu einer neuen heftigen Kontroverse zwischen der Regierung und den Oppositionsparteien. Hintergrund war ein Bericht der Zeitung „Proto Thema“ unter dem Titel: „Drei Jahre lang illegal Parlamentarierin“. Demnach habe die Ministerin für Verwaltungsreform Olga Gerovassili Aktien eines Unternehmens besessen, das Auftragnehmer der öffentlichen Hand gewesen sei. Dies, so die Zeitung, sei laut Artikel 57 der griechischen Verfassung Parlamentariern nicht gestattet. Gerovassili wurde im Mai 2012 ins griechische Parlament gewählt, die Aktien habe sie jedoch erst im Sommer 2015 an ihren Sohn Apostolos Ktenas übertragen. Damals hatte sie als Regierungssprecherin auch eine exponierte Rolle im Kabinett Tsipras übernommen, seit der Kabinettsumbildung am 6. November fungiert sie als Ministerin für Verwaltungsreform.

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