Anschläge gegen Konservative von der Regierung verurteilt

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Kurz vor den Kommunal- sowie Europawahlen, die am 26. Mai stattfinden, mehren sich in Griechenland Aktivitäten linksradikaler Aktivisten.

Am Mittwochabend hat eine Gruppe von etwa 20 vermummten Personen während einer Wahlveranstaltung der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) einen Zwischenfall provoziert. Die Täter sind bis vor das Gebäude in der Athener Syngrou Avenue, in dem die Veranstaltung stattfand, vorgedrungen, und haben gegen dort befindliche Einsatzkräfte der Polizei Blendgranaten geworfen. Außerdem haben sie mindestens drei Pkw beschädigt. Bei der Veranstaltung anwesend war u. a. auch der ehemalige ND-Ministerpräsident Antonis Samaras (2012-2015).
In der gleichen Nacht haben Unbekannte die Fassade lokaler Büros der ND im Athener Vorort Glyfada beschädigt. Die Täter bezeichneten dies im Anschluss als Zeichen der Solidarität mit dem Terroristen Dimitris Koufontinas, der sich seit Anfang Mai in einem Hungerstreik befindet, um einen Hafturlaub zu erzwingen.
Beide Anschläge hat Bürgerschutzministerin Olga Gerovassili von der Regierungspartei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) scharf verurteilt. Niemand könne den „reibungslosen politischen Prozess in unserer Demokratie stören“, so die Ministerin. (Griechenland Zeitung/eh)

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