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Das neue Buch von Varoufakis: Die Analyse eines paradoxen Phänomens

  • Freigegeben in Chronik
Yanis Varoufakis, der für ein knappes halbes Jahr Finanzminister Griechenlands war, hat nach seinem Rücktritt im Sommer vergangenen Jahres nun wieder Zeit, publizistisch tätig zu sein. Das vorliegende Buch begann er bereits vor seinem Auftritt auf der politischen Bühne Europas, nun hat er es fertiggestellt. Sein Titel: „Das Euro-Paradox. Wie eine andere Geldpolitik Europa wieder zusammenführen kann.“ Es ist die Bestandsaufnahme und Analyse des paradox anmutenden Phänomens, dass eine gemeinsame Währung in Europa zur Spaltung führt. Stefan Berkholz hat das Buch gelesen.
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Ex-Finanzminister Varoufakis für Kinderliteraturpreis nominiert TT

  • Freigegeben in Politik

Der frühere griechische Finanzminister Janis Varoufakis erhält möglicherweise einen Literaturpreis. Er ist einer von vier Kandidaten für den nationalen griechischen Kinderliteraturpreis in der Kategorie „Wissen“. Es handelt sich um sein Buch mit dem Titel „Time for Change: Wie ich meiner Tochter die Wirtschaft erkläre“, das 2014 erschienen ist. Herausgegeben wurde es auch in deutscher Sprache (Hanser Verlag). Auf 184 Seiten versucht Varoufakis „mit einfachen Worten“, die Zusammenhänge der Wirtschaft zu beschreiben. Dabei versucht er, auf komplexe Fragen eine Antwort zu finden; etwa wie unsere zeitgenössische Welt entstanden ist und warum die Theorien der Wirtschaftswissenschaftler ein Teil des Problems und nicht der Lösung sind.

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Ex-Finanzminister Varoufakis will Unterlagen an die Öffentlichkeit bringen TT

Der frühere Finanzminister im Kabinett Tsipras I, Janis Varoufakis, wird sich mit der Bewegung DiEM25, die er Anfang 2016 mitbegründete, an den kommenden Parlamentswahlen in Griechenland beteiligen. Eine Zusammenarbeit mit der früheren Parlamentspräsidentin Zoi Konstantopoulou sei nicht auszuschließen. Letztere hatte im April ihre eigene Partei „Freiheitskurs“ (Plevsi Eleftherias) ins Leben gerufen, zuvor war sie aus der linken Regierungspartei SYRIZA ausgetreten. 

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Parlament lehnt Untersuchung der ersten Amtsperiode Tsipras ab TT

  • Freigegeben in Politik

Ein Antrag zur Einberufung einer Untersuchungskommission über die ersten sechs Monate der Regierung Tsipras wurde am Dienstag im Parlament abgeschmettert. Oppositionschef Mitsotakis gab bekannt, dass er eine solche dann ins Leben rufen werde, wenn seine Partei die Regierungsgeschäfte übernehmen werde.

Am Dienstag hat das Parlament nach einer etwa 12stündigung Sitzung die Bildung einer Untersuchungskommission, die die erste Amtsperiode unter dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) und der Unabhängigen Griechen (ANEL) in Augenschein nehmen sollte, abgelehnt. Anwesend gewesen sind 271 der 300 Volksvertreter. Ministerpräsident Alexis Tsipras (SYRIZA) hat der Abstimmung nicht beigewohnt. Beobachter meinen, dass er damit signalisieren wollte, dass dieses Thema für den Kurs seiner Regierung „belanglos“ bzw. irrelevant sei.

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