Amphipolis als archäologisches Tourismusziel Tagesthema

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Das antike Amphipolis-Areal, östlich von Thessaloniki, soll für Besucher besser zugänglich gemacht werden. U. a. wird auch die Anlegung von kulturellen Wanderpfaden ins Auge gefasst. Das gab das griechische Kulturministerium vor kurzem bekannt. Gleichzeitig veranschlagte es das entsprechende Budget auf insgesamt 276.000 Euro. 

In Amphipolis wurde 2014 ein bedeutendes Grabmal entdeckt. Es bleibt nach wie vor unklar, wer dort bestattet worden ist. Manche Experten vermuten, dass es sich um die letzte Ruhestätte der Mutter Alexander des Großen, Olympias, handelt. 

Die Arbeiten für die Wanderwege, die Teil des EU-Programms „Griechenland – Bulgarien 2014-2020“ sind, sollen schon in diesem September beginnen. Ziel des Kulturministeriums ist es, den Standort Amphipolis als führendes archäologisches Reiseziel zu etablieren und somit die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Prognosen des Verbandes der griechischen Touristikunternehmen SETE gehen davon aus, dass in Amphipolis in den nächsten fünf Jahren ein Anstieg der Ankünfte um 21 Prozent sowie der Einnahmen um 15 Prozent verzeichnet werden wird. Die Region Zentralmakedonien hat unterdessen gefordert, dass Amphipolis aufgrund der Fülle an antiken Ausgrabungen zum Kulturerbe ernannt werden müsse. (GZjt)

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