Griechenland-Tourismus in Corona-Zeiten

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Auch in Griechenland steht der Tourismussektor vor großen Herausforderungen. (Foto: © Eurokinissi) Auch in Griechenland steht der Tourismussektor vor großen Herausforderungen. (Foto: © Eurokinissi)

Die Corona-Krise stellt den gesamten Tourismussektor vor gewaltige Herausforderungen. Griechenland klagt über leere Strände; die Urlauber bleiben aus. Und doch gilt das Mittelmeerland als eine der gefragtesten Destinationen in diesem Sommer. Die Griechenland Zeitung (GZ) hat mit Reisebüros in Deutschland, die sich auf Hellas spezialisiert haben, über die aktuelle Situation gesprochen.

Ein „alter Hase“ in der Reisevermittlung nach Griechenland ist „Attika Reisen“ mit Sitz in München. Es laufe so gut, wie es den Umständen entsprechend eben laufen könne, bringt es ein Vertreter in einer realistischen Bewertung der Lage auf den Punkt. Nur ein Viertel bis ein Fünftel der Buchungen vom Februar sei noch übrig geblieben. Das magische Wort seien im Moment „kurzfristige Buchungen“, doch dafür müssten die deutschen Touristen ihre Mentalität ändern, da erfahrungsgemäß viele Monate im Voraus gebucht werde.

Zahlreiche Urlauber aus Deutschland würden in der derzeitigen Situation auf die kleineren Inseln in Hellas ausweichen, erzählt der Sprecher: Dort sei die Wahrscheinlichkeit größerer Menschenansammlungen und damit auch eine Ansteckungsgefahr geringer. Der Repräsentant von Attika-Reisen beobachtet nur bei älteren Reisewilligen, die sich mit den technischen Aspekten der Einreise auseinandersetzen müssten, einen höheren Grad an Verunsicherung.

Den ausführlichen Beitrag können sie in der kommenden Ausgabe der Griechenland Zeitung (Ausgabe 737; erscheint am 5.8.) lesen.

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