Griechenland hat sich im aktuellen Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) den zweiten Platz unter den EU-Mitgliedstaaten gesichert: 97,1 Prozent der insgesamt 1.734 kontrollierten Badestellen wurden mit der Bestnote „ausgezeichnet“ bewertet.
Kein einziges Gewässer im Land fiel als mangelhaft durch. Damit liegt Griechenland zwischen dem Spitzenreiter Zypern und Bulgarien und übertrifft deutlich den EU-Durchschnitt, bei dem rund 85 Prozent der Badegewässer die Bewertung „ausgezeichnet“ erhielten. Unter den insgesamt 29 untersuchten Ländern belegt Österreich übrigens Platz vier, Deutschland Platz sieben und die Schweiz Platz 16. Die EUA bescheinigt Europa allgemein eine weiterhin hohe Wasserqualität, die ihrer Ansicht nach auf jahrzehntelange Investitionen in die Abwasserreinigung und das Wassermanagement zurückzuführen sei. Dennoch drängt die Agentur auf weitere Bemühungen in der Zukunft – u. a. wegen des Klimawandels und lokal anhaltender Verschmutzungen. (Griechenland Zeitung / vf)