Nach einer neuen Erhebung der EU-Statistikbehörde Eurostat können sich 47 Prozent der Menschen in Griechenland keine einwöchige Urlaubsreise leisten. In Deutschland geben 21 Prozent an, auf Ferien verzichten zu müssen.
Obwohl Griechenland zu den beliebtesten Reisezielen gehört, kommt der wirtschaftliche Erfolg bei vielen Menschen nicht an.
Allein zwischen Januar und April, dieses Jahres brachten Touristen 2,8 Milliarden Euro ein. Umfragen berichten, dass 47 Prozent der Befragten eine Verschlechterung ihrer finanziellen Lage in dem letzten Jahr wahrgenommen haben. Für einkommensschwächere Familien legte die Regierung das Programm „Sozialtourismus“ auf. Trotzdem: „Reisen sind ein Luxus, der für uns unbezahlbar geworden ist“, sagt etwa die alleinerziehende Mutter Despina aus Pangrati. (Griechenland Zeitung)
Warum Griechenland von dem Tourismus-Boom profitiert, aber es den Einheimischen dadurch stetig schlechter geht und was das Programm „Sozialtourismus“ wirklich bringt, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Gerd Höhler in aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1030), die am 22. Juli erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.