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Griechenland / Athen. Die griechische Regierung schließt nicht aus, gerichtliche Schritte gegen bestimmte Anlagebanken in den USA einzuleiten, falls Griechenland Opfer ihrer „Geschäftspraktiken“ werden würde. Das erklärte Premier Jorgos Papandreou am Sonntag gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender CNN. Griechenland blicke daher auf die Vorgehensweise dieser Banken in der Vergangenheit, um jene Fehler heraus zu finden, die die Dinge in die falsche Richtung gelenkt hätten. Es sei eine entscheidende Frage, Spekulanten zu überführen und diese für ihre Aktivitäten verantwortlich zu machen.
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Griechenland / Athen. Über 90 % der Griechen sind davon überzeugt, dass die Involvierung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in die Rettungsmechanismen der Eurogruppe für Griechenland die Auferlegung neuer Sparmaßnahmen mit sich bringen wird. Das geht aus einer Meinungsumfrage hervor, die von dem Institut Pulse RC durchgeführt und in der Zeitung „Typos tis Kyriakis" veröffentlicht wurde. Die Erhebung führte Pulse RC am Donnerstag durch – nur wenige Stunden, nachdem Finanzminister Jorgos Papakonstantinou sich in einem Schreiben an die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und den IWF gewandt hatte. Knapp die Hälfte der Befragten brachte ihr Missfallen über den Inhalt des Briefes zum Ausdruck; 57 % waren vor dem Bekanntwerden des Briefes davon überzeugt, dass Griechenland sich aus eigener Kraft aus der Krise befreien könne.
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Griechenland/Athen. „Der Rat der Auslandsgriechen" (SAE) adressierte am Sonntag einen Aufruf an alle Auslandsgriechen, in einen „Unterstützungsfond für Griechenland" zu spenden, um dadurch die Staatsschulden zu senken. Der Fonds steht unter der Schirmherrschaft des griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias. Die Gründung des Fonds geht auf Initiative von Parlamentspräsident Philippos Petsalnikos zurück. Nach einem Gespräch mit Petsalnikos begrüßte Papoulias diese Initiative.
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Griechenland hat am Donnerstag seine Außenbeziehungen vor allem zu den Vereinigten Staaten von Amerika und zu Deutschland weiter ausgebaut. Ministerpräsident Samaras hat mit dem US-Vizepräsidenten Biden telefoniert, und Venizelos hatte in Brüssel ein kurzes Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel, die am 11. April in Athen erwartet wird. Ministerpräsident Samaras hatte am Donnerstag ein halbstündiges Telefongespräch mit dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten Joe Biden geführt. Biden gratulierte dem griechischen Regierungsoberhaupt zur den wirtschaftlichen Fortschritten seines Landes und zur erfolgreichen Umsetzung von Reformmaßnahmen.
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Griechenland / Athen. Der griechische Premierminister Jorgos Papandreou traf sich am Donnerstag in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Zu den Hauptgesprächsthemen gehörten die Aufstände und die Situation in Nordafrika sowie das heute in Brüssel stattfindende EU-Gipfeltreffen. Papandreou setzte während des einstündigen Treffens dem französischen Staatsoberhaupt die griechischen Positionen auseinander. Nach dem Treffen sagte Papandreou gegenüber der Presse, dass Griechenland in vielen wichtigen Themen mit Frankreich auf einer Linie liege.
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