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Waldbrände forderten bisher 67 Todesopfer

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Auf 67 Personen ist die Zahl der Todesopfer der jüngsten Waldbrandkatastrophen in Griechenland gestiegen. Bei dem jüngsten Todesopfer handelt es sich um einen 40jährigen Mann, der gestern seinen schweren Verletzungen erlag. Er war bei Löscharbeiten am 25. August bei Kalyvia in Attika beteiligt und hatte dabei schwerste Verbrennungen erlitten.
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7.130 Feuerwehrleute waren bei der Brandbekämpfung im Einsatz

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Bei den zurückliegenden Bränden waren allein auf dem Peloponnes 7.130 Feuerwehrleute im Einsatz. Hinzu kamen 3.000 Soldaten und 200 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie hunderte andere Helfer. Angaben der Feuerwehr zufolge wurden sie von 42 Feuerlöschflugzeugen, zwei Hubschraubern vom Typ Super Puma und drei Hubschraubern vom Typ BK-117 unterstützt.
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Nach den Waldbränden: Regeneration des Ökosystems dauert 200 Jahre

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Mindestens 200 Jahre wird es Experten zufolge dauern, bis sich die Wälder von den jüngsten Waldbränden auf dem Peloponnes und auf Euböa erholt haben. Die Nadelbäume etwa, die einst an den Abhängen des Taygetos-Gebirges auf dem Peloponnes in die Höhe ragten, können frühestens in Hunderten von Jahren in derselben Pracht zu bewundern sein. Der Professor für Naturwissenschaften der Aristotelis-Universität Thessaloniki, Achilleas Gerassimidis, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ANA, dass sich vor allem die so genannte „Griechische Tanne" (Abies cephalonica), die bis zu 40 Meter hoch wird, überhaupt nicht mehr regenerieren kann. Diese Baumart stand bereits seit 2006 auf der so genannten Roten Liste der Gefährdeten Baumarten IUCN. Gerassimidis schlug außerdem vor, bei der Wiederaufforstung zuerst Kiefern zu pflanzen, weil Fichten- und Tannenbäume mehr Schatten benötigen, um sich entwickeln zu können.
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Neue Waldbrände entflammt

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Während sich die Situation in Peloponnes und Arcadia entspannt hat, sind gestern zwei weitere Waldbrände in der Region Akros bei Epidauros und in Myrsini ausgebrochen. Insgesamt waren 45 Feuerwehrmänner im Einsatz, Gefahren für die Bevölkerung bestanden offiziellen Angaben zufolge keine. Nach dem Flammeninferno rüsten sich die Einsatzkräfte für weitere bevorstehende Überschwemmungen. In Kozani, Nordgriechenland, sind nach der Flut am Sonntagabend noch immer die schweren Folgen zu erkennen: Überflutete Häuser und Geschäfte sowie Stromausfälle zeichnen das Stadtbild.
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Waldbrände: Weitere Protestkundgebung in Athen

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Viele Menschen fanden sich gestern im Zentrum Athens zu einer Protestkundgebung gegen die Waldbrände ein. Ein Protestmarsch führte die Demonstranten vor das Parlamentsgebäude am Syntagma-Platz. Zur Demonstration aufgerufen hatte der Gewerkschaftsbund GSEE, die Gewerkschaft der Angestellten im öffentlichen Dienst (ADEDY) sowie das griechischen Sozialforum und die Mitglieder der Berufsfeuerwehr. Die Demonstranten forderten sofortige Maßnahmen, um das Phänomen der Waldbrände künftig zu verhindern. Die Demonstranten riefen in Sprechchören: „Stoppt die Verantwortlichen, die an den Walbrand-Verbrechen mitwirken!
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