Saisonschluss im Pleitestaat

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Sonne, Strand und Meer gelten als ein Tourismusmagnet - das war auch in den Krisenjahren so (Foto: © Eva Pallidou). Sonne, Strand und Meer gelten als ein Tourismusmagnet - das war auch in den Krisenjahren so (Foto: © Eva Pallidou).

Saisonschluss im Pleitestaat – Griechenland, der Staat in der Krise. Trotz aller Hilfsmilliarden ist das Land pleite, die Menschen kämpfen ums Überleben, um ihre Zukunft. Nur der Tourismus boomt. 

Die Urlauber, die am Strand liegen oder die Sehenswürdigkeiten besuchen, bekommen von der Krise nur wenig mit. Für sie ist Griechenland vor allem eines: billig. All inclusive in den großen Hotels auf den malerischen Inseln, Sonderangebote der Reiseveranstalter, vor allem für Last-Minute-Urlauber ist Griechenland ein Schnäppchen. Zwei Drittel der Griechen sind hingegen von Armut bedroht, die Jungen verlassen in Scharen das Land. Und Arbeit in der Tourismusindustrie gibt es allenfalls zum Billiglohn.

Auf ihrer Reise beobachten die Autoren die Situation im Land. Sie sehen Obdachlosenschlangen vor Suppenküchen und Menschen ohne Krankenversicherung, die in Sozialstationen für ein paar Tabletten anstehen. Zahllose Schilder „Zu vermieten“ und „Zu verkaufen“ an Geschäften machen die dramatische Situation der Griechen sichtbar.

(Quelle: hoerzu.de)

Mittwoch, 6. März – 06.20 Uhr – hr

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