80 Staatsunternehmen auf der Privatisierungsliste

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80 Staatsunternehmen auf der Privatisierungsliste

Das Privatisierungsprogramm, das sich die griechische Regierung für das Jahr 1993 vorgenommen hat, sieht vor, etwa 80 in staatlicher Hand befindliche Unternehmen teilweise oder ganz abzugeben. Der diesbezügliche Katalog wurde bereits den zuständigen Stellen in der EG mitgeteilt.

1992 waren entsprechende Pläne ins Stocken geraten, und einer der größten Privatisierungsfälle – die „Griechischen Verkehrsbetriebe" EAS – ging nicht auf die bestmögliche Weise über die Bühne. Und das nicht nur wegen der damit verbundenen sozialen Konflikte.
Unter den 80 Unternehmen, die für 1993 auf der Liste stehen, und die insgesamt etwa 7.000 Arbeitnehmer beschäftigen – die OTE nicht eingerechnet – befinden sich u. a. die „Griechische Fahrzeug-Industrie“ (Steyr), 55 Unternehmen der Griechischen Tourismusorganisation EOT, Aktien der Telefongesellschaft OTE oder der „Griechischen Raffinerie Aspropyrgos“. Bei diesem Programm der Regierung handelt es sich nicht nur um den Versuch, die Staatskasse belastende Betriebe loszuwerden. Auf der Privatisierungsliste befinden sich Unternehmen mit starker Marktposition sowie solche, die auch große Gewinne abschöpfen. (15.2.1993)

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