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Widersprüchliche Meldungen über die Preisentwicklung bei Hotelzimmern in der Olympiasaison

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Was kostet ein Zimmer im Jahr der Olympischen Spiele? Die Meldungen darüber sind widersprüchlich. Die Hoteliers vertreten auf der einen Seite die Ansicht, dass im Großraum Athen die Hotelzimmer schon vor drei Jahren zu 90 Prozent und zu festen Preisen an das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele ATHOC vergeben worden seien. Gleichzeitig behaupten sie, dass Reisepakete billiger als noch im Vorjahr angeboten werden. Immer wieder sehen aber Presseberichte das Licht der Öffentlichkeit, die von exorbitanten Preiserhöhungen sprechen.
Am Freitag (30.4.) war es die größte Athener Tageszeitung "Ta Nea", die mit dem Aufmacher erschien: "Die Spiele lassen die Preise explodieren"; die Reporter orteten Preissteigerungen von 50 bis 300 Prozent und das, obwohl die Auslastung teilweise weit unter 50 Prozent liegt. "Ta Nea" bringt zwei Beispiele für Athen: Ein Hotel der A-Klasse im Zentrum verlangte 2003 für ein Zweibettzimmer 220 Euro pro Nacht, 2004 kostet es 343 Euro; bei einem Hotel in Strandnähe lauten die Preise 242 Euro (2003) und 360 Euro (2004). Ein extremes Exempel ist ein Luxushotel mit 253 Zimmern im Ort Eleouda auf Kreta: Verlangte man 2003 228 Euro für ein Zweibettzimmer, will man im Olympiajahr ganze 990 Euro.
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