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„Black Out“-Gefahr im Sommer soll vorgebeugt werden

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Griechenland / Athen. Besondere Maßnahmen zur Abwendung eines möglichen Elektrizitätsausfalls werden vom Entwicklungsministerium, der Energiebehörde RAE und der staatlichen Stromgesellschaft DEI in Erwägung gezogen. Nach ausländischem Vorbild soll mit Hilfe der großen Industriebetriebe ein Elektrizitäts-„Reservemarkt" geschaffen werden. Dafür sind Medienberichten zufolge Sonderverträge zwischen der Industrie, der DEI und dem Betreiber des griechischen Stromverteilernetzes DESMIE nötig. Auf diese Weise könne die Stromzufuhr zu Stoßzeiten reduziert werden.
Außerdem müsse mit der DEI der Strompreis verhandelt werden. Momentan beträgt der Strompreis für 100 KWh für Industriekunden in Griechenland 6,68 Euro. Das ist etwa 2 Euro billiger als im EU-Durchschnitt. Für Privatkunden liegt der Strompreis in Griechenland bei 7,01 Euro pro 100 KWh. Das ist etwa 50 Prozent günstiger als in anderen EU-Staaten. Der EU-Durchschnitts liegt bei 14,16 Euro pro 100 KWh.

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