Die Opfer der Wirtschaftskrise in Griechenland Tagesthema

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Die Arbeitnehmer wurden von der Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre stärker getroffen als die Rentner. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der unabhängigen Organisation DiaNEOsis.

Zwischen 2009 und 2014 mussten die Arbeitnehmer sowie die Selbständigen Einkommensverluste von 38,6 % bzw. 40,3 % hinnehmen. Bei den Rentnern belief sich dieses Minus „nur“ auf 32,5 %. In den fetten Jahren vor der Krise (2003-2009) hatte sich das Einkommen der griechischen Haushalte insgesamt um 14 % erhöht, um danach zwischen 2009 und 2014 42 % einzubüßen. DiaNEOsis kommt auch zu dem Schluss, dass die jüngere Generation zu den großen Verlierern der Krise zählt. Während die jungen Leute bis 17 Jahren zwischen 2003 und 2009 um 8 % mehr an verfügbarem Einkommen in ihren Geldbörsen hatten, mussten sie in den Krisenjahren ein Minus von mehr als 42 % wegstecken, mehr als jede andere Altersgruppe. Schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden auch die Arbeitslosen, die zwischen 2009 und 2014 fast 44 % weniger Geld zur Verfügung hatten.

(Griechenland Zeitung / rs) 

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