Athener Hotels müssen Rückgang bei Auslastung verzeichnen

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Die Hotelbranche des Großraumes Athen verzeichnete für die ersten sechs Monate 2019 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich eine 3,8 % geringere Auslastung. Das geht aus den nun veröffentlichten monatlichen Branchenanalysen hervor, die die Hotel Association of Athens, Attica & Argosaronikos (ΑΑΑHA) in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen GBR Consulting erstellte.

Gleichzeitig mussten die Herbergen Umsatzeinbußen von durchschnittlich 2,9 % hinnehmen. Der Negativtrend manifestierte sich am deutlichsten im Monat März, in dem ein Rückgang der Auslastung von 8,6 % registriert wurde. Der Juni hingegen weist nur ein geringes Minus von 0,9 % auf. Beim Umsatz schnitten der Januar (-9,2 %), der März (-8,4 %) und der Juni (-4,8 %) am schlechtesten ab, während man im Februar, April und Mai leichte Zuwächse von durchschnittlich etwa 1 % feststellen kann.

In dieser Saison hat der griechische Fremdenverkehr – die „Schwerindustrie“ des Landes – nach über fünf Jahren anhaltendem Aufwärtstrend erstmals mit Besucherschwankungen zu kämpfen, was der Branche gewisse Sorgen bereitet. Die AAAHA betont in diesem Zusammenhang, dass eine Neuorientierung des Tourismus im Großraum Athen notwendig sei. Gleichzeitig müsse man die anarchistische touristische Entwicklung eindämmen und Problemfelder, die die Wettbewerbsfähigkeit Athens als Destination untergraben, bekämpfen. Als Beispiele nannte die AAAHA die Bereiche Sicherheit und Sauberkeit. (Griechenland Zeitung / jg)

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