Die anhaltenden kriegerischen Handlungen im Nahen Osten sorgen in Griechenland für spürbare Verunsicherung bei den Konsumenten: 72 % von ihnen haben ihr Kaufverhalten bereits angepasst; viele Haushalte reagieren mit Sparmaßnahmen – 35 % von ihnen haben ihre Ausgaben reduziert, 25 % schränkten die Freizeitaktivitäten ein, und rund 10 % haben bereits begonnen, Vorräte anzulegen.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens NielsenIQ. Als größte Sorgen betrachten die Hellenen die Inflation und mögliche Versorgungsengpässe. Gleichzeitig mit den jüngsten Entwicklungen verschärft sich der finanzielle Druck: Mehr als die Hälfte der Haushalte gibt an, mit ihrem Einkommen nur die Grundbedürfnisse decken zu können. Konsumenten achten infolgedessen stärker auf Preise. Experten zufolge befindet sich der Markt derzeit noch in einer frühen „Schockphase“. (Griechenland Zeitung / ew)