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Offizielles Ende der Schuldenkrise: Griechenland wieder im „Normalmodus“

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Griechenland ist von der Europäischen Kommission von der Liste der Länder mit makroökonomischen Ungleichgewichten gestrichen worden. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sprach in diesem Zusammenhang von einem „historischen Wendepunkt“ und dem endgültigen Abschluss eines Kapitels, das mit der Finanz- und Schuldenkrise vor 16 Jahren begonnen habe.

In einer Stellungnahme in den Sozialen Medien bezeichnete der Regierungschef von der konservativen Nea Dimokratia die Entscheidung als „offizielles Ende jeder Überwachung“ und als Rückkehr des Landes zur wirtschaftlichen Normalität. Besonders bemerkenswert sei der entsprechende Schritt vor dem Hintergrund, dass derzeit zehn andere EU-Mitgliedstaaten wegen übermäßiger Defizite unter verstärkter Aufsicht stünden, so Mitsotakis.

Auch der jetzige Landwirtschaftsminister und frühere Vizepräsident der Europäischen Kommission, Margaritis Schinas, wertete die Entscheidung als Meilenstein. Schinas erinnerte beispielsweise an die Zeit der Schuldenkrise und hielt fest: In den Jahren,  als die Zukunft Griechenlands in Europa auf der Kippe stand, „haben  wir an der Seite von Jean-Claude Juncker dafür gekämpft, dass unser Land nicht in den Abgrund stürzt.“ (Griechenland Zeitung / ew)

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