Chalkida Shipyards – eine der größten Werften im Mittelmeer für Schiffbau, Reparaturen und Wartung – investiert 35 Millionen Euro in ein neues schwimmendes Trockendock: ein sogenanntes Panamax-Schwimmdock. Damit soll die Modernisierungsstrategie des Unternehmens weiter vorangetrieben werden.
Das Dock soll bis Ende 2026 in Betrieb gehen und die Kapazitäten der Werft im Bereich Schiffsreparaturen, Umbauten und technische Modernisierungen deutlich erweitern. Wie der CEO des Unternehmens, Ashraf Bayoumi, gegenüber den griechischen Medienportalen Sofokleousin und Imerisia erklärte, sei die Investition Teil eines umfassenden Plans zur Stärkung der Infrastruktur und zur besseren Positionierung im östlichen Mittelmeerraum. Ziel sei es, den wachsenden Anforderungen der internationalen Schifffahrt gerecht zu werden. „Der neue Panamax-Tank ist eine strategische Investition und Teil unseres Gesamtplans zur Modernisierung“, betonte Bayoumi. Der Markt entwickle sich zunehmend in Richtung komplexerer und umweltfreundlicherer technischer Lösungen. Mit der Erweiterung der Kapazitäten strebt das Unternehmen auch an, bislang ins Ausland vergebene Projekte wieder in Griechenland zu realisieren und seine Wettbewerbsfähigkeit in einem sich intensivierenden regionalen Markt zu stärken. Ansässig ist Chalkida Shipyards (bekannt auch als Chalkis Shipyards S.A.) südlich von Chalkida, der Hauptstadt der Insel Euböa. Von der Werft, die sich auf dem Festland befindet, sind es bis nach Chalkida (altgriechisch: Chalkis) knapp vier Kilometer Luftlinie.
(Griechenland Zeitung/ ls)