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Der griechische Agrarsektor steht unter Druck Tagesthema

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Ein Lavendelfeld in Thessalien Foto (© Eurokinissi) Ein Lavendelfeld in Thessalien Foto (© Eurokinissi)

Der griechische Agrarsektor steht vor großen Herausforderungen. Zwar bleibt die Landwirtschaft ein bedeutender Wirtschaftszweig und sichert Hunderttausende Arbeitsplätze, doch zahlreiche strukturelle Probleme gefährden ihre Zukunftsfähigkeit.

Kleine und zersplitterte Betriebe etwa: In Hellas nutzen 45 % der landwirtschaftlichen Betriebe eine Fläche von weniger als 20 Hektar, weitere 28 % Flächen von 20 bis 50 Hektar. Der Durchschnitt in der EU liegt bei etwa 54,2 Hektar. Im Vergleich: In Österreich sind es durchschnittlich 254,5 und in Deutschland 650,4 Hektar. Zu den Problemen gesellen sich eine alternde Bevölkerung auf dem Land fehlende Investitionen, steigende Produktionskosten, mangelnde Modernisierung und die Folgen des Klimawandels. Sie beeinflussen zunehmend wichtige Anbaugebiete. Eine aktuelle Studie des Thinktanks diaNEOsis warnt deshalb vor einem weiteren Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und fordert tiefgreifende Reformen für den Primörsektor. (Griechenland Zeitung)

Warum die griechische Landwirtschaft an einem Wendepunkt steht, welche Probleme besonders dringlich sind und welche Konsequenzen ein Ausbleiben von Reformen haben könnte, lesen Sie in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ1026), die am 24. Juni erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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