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Griechenland will neue Windparks auf den Ferieninseln stoppen Tagesthema

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Die Regierung reagiert auf die Proteste gegen Windräder in sensiblen Regionen. (Foto: ek/Archiv) Die Regierung reagiert auf die Proteste gegen Windräder in sensiblen Regionen. (Foto: ek/Archiv)

Auf vielen griechischen Ferieninseln gehören sie inzwischen zum Landschaftsbild: Windräder, die saubere Energie liefern und den wachsenden Strombedarf des Tourismus mitdecken sollen. Für die einen sind sie ein Zeichen des Fortschritts, für andere eine Belastung für die Schönheit der Inseln.

Der Widerstand gegen neue Anlagen wächst – und die Regierung in Athen reagiert mit strengeren Regeln. Ein neuer Raumordnungsplan sieht Einschränkungen für Windparks und Solaranlagen vor, um empfindliche Landschaften, Bergregionen und historische Orte besser zu schützen. Künftig sollen Windkraftanlagen nur noch auf Inseln mit einer Fläche von mehr als 300 Quadratkilometern errichtet werden dürfen. Auf den besonders beliebten Ferieninseln der Kykladen wird es – abgesehen von Andros und Naxos – künftig keine neuen Windräder mehr geben. Gleichzeitig bleibt der Ausbau erneuerbarer Energien ein zentrales Ziel Griechenlands. (Griechenland Zeitung)

Wie das Land den Spagat zwischen Klimaschutz, Energieversorgung und dem Erhalt seiner einzigartigen Natur bewältigen will, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Gerd Höhler der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1029), die am 15. Juli erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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