Donnerstag, 19. November 2015 13:04

TITELBLÄTTER DER GRIECHISCHEN PRESSE

Heute: Titelblatt der griechischen Tageszeitung „Eléftheros Týpos“ (konservativ): „Rentenkürzungen von fünf Prozent bis 20 über ‚Neuberechnungʻ“

Hier noch WEITERE TITELSEITEN von griechischen Tageszeitungen, die das gesamte politische Spektrum von links nach rechts abdecken sollen:  

Ta Néa (liberal): „Chemischer Fasswein und Wein mit Steuer …“
Kathimerini (konservativ): „Der Wein schuf Konfusion“
Efimerída ton Syntaktón (links): „Sie geben Wasser in ihren Wein“
Ethnos (liberal): „Zehn Kategorien, die das neue Versicherungsgesetz strangulieren“
Avgí (SYRIZA): „Die europäischen Werte sind stärker als der Terror“
Rizospástis (KP-Organ): „Intensivierter Angriff mit Zwangsversteigerungen und neuer Steuerattacke”
Estía (konservativ): „Tsipras stellt das Land bloß“

Freigegeben in Politik
Ab dem heutigen ersten April wird die Ehezulage für Angestellte in der Privatwirtschaft abgeschafft. Das bedeutet, dass etwa 300.000 Angestellte, die den griechischen Rahmentarifvertrag (EGSSE) unterzeichnet haben, mit einer Gehaltskürzung von etwa 10 % rechnen müssen. Angestellte, die den Mindestlohn in Höhe von 586,08 Euro erhalten, haben bisher eine Ehezulage in Höhe von 58,61 Euro bekommen. Firmen die keine Mitglieder von Arbeitgeberverbänden sind, hatten bereits seit dem 12.
Freigegeben in Wirtschaft
Griechenland/Athen. Auch nach Reaktionen aus der eigenen Partei musste die PASOK-Regierung eine Maßnahme zurücknehmen, die das Einfrieren der Gehälter sowie der Renten im Öffentlichen Dienst über 2.000 Euro brutto vorsah. Mit einer Berichtigung ließ die Regierung verlauten, dass sich die 2.000 Euro auf das Nettogehalt  beziehen.
Freigegeben in Wirtschaft
Griechenlands Versicherungskassen dürfen nach Vorgaben der Troika der internationalen Geldgeber keine Defizite mehr aufweisen. Aus diesem Grund kommt es immer noch zu Kürzungen in diesem Bereich. Davon betroffen sind eine Million Pensionäre, die Zusatzrenten von der „Einheitskasse für Zusatzversicherung“ (ETEA) erhalten. Die betreffenden Zusatzrenten werden voraussichtlich noch im August um 3 % gekürzt. Bereits im Juli wurden sie um 5,2 % beschnitten.
Freigegeben in Politik
Damit Athen einen neuen Kredit erhält, müssen weitere schmerzhafte und umstrittene Maßnahmen durchgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen vor allem weitere Lohn- und Rentenkürzungen. Um einen Konsens zu finden, trifft sich Premierminister Papadimos zu separaten Gesprächen mit den Vorsitzenden jener Parteien, die seine Übergangsregierung unterstützen. In dieser Woche will sich der griechische Premierminister Loukas Papadimos mit den Parteichefs, die seine Übergangsregierung unterstützen, treffen. Im Mittelpunkt der separaten Gespräche mit Antonis Samaras (Nea Dimokratia), Jorgos Karatzaferis (LAOS) und Jorgos Papandreou (PASOK) stehen neue Gesetzesnovellen und Maßnahmen, die als Voraussetzung für die Unterzeichnung der neuen Kreditrate gelten.
Freigegeben in Politik