Politische Kontroverse über das Athener „Montmartre“
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Im Athener Stadtteil Exarchia kommt es in diesen Tagen vermehrt zu Scharmützeln zwischen vermummten Chaoten und der Polizei.
Im Athener Stadtteil Exarchia kommt es in diesen Tagen vermehrt zu Scharmützeln zwischen vermummten Chaoten und der Polizei.
Scharfe Kritik an der vierjährigen Regierungszeit von Ministerpräsident Alexis Tsipras hat Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis (ND) gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters geübt. Der Konservative erklärte, dass er im Falle einer Regierungsübernahme der griechischen Mittelschicht das zurückgeben werde, was ihnen Tsipras durch überhöhte Versteuerung genommen habe. Das gleiche werde er für griechische Unternehmen tun, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Ohne Investitionen und ohne neue Arbeitsplätze werde Griechenland kein Wachstum erzielen und die junge Generation werde weiterhin ihr Glück im Ausland suchen müssen.
Fast jeder zweite Grieche (48 %) glaubt, dass die Mitgliedschaft des Landes in der Eurozone den Ausweg aus der seit 2010 anhaltenden akuten Finanz- und Wirtschaftskrise erschwert habe.
Auf die historischen Bande zwischen Athen und Moskau verwies der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia Kyriakos Mitsotakis im Rahmen seines Besuches in Russland am Donnerstag und Freitag (28.2. und 1.3.). Am heutigen Freitag war er Gast des russischen Parlamentes Duma, führte Gespräche mit Premier Dmitri Medwedew und hatte danach ein Arbeitsessen mit Außenminister Sergei Lawrow.