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Die traditionellen Militär- und Schülerparaden zum Nationalfeiertag am 28. Oktober fallen dieses Jahr aus. Grund dafür ist eine rapide Verbreitung des Coronavirus in vielen Landesteilen.

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Der Historiker Martin Seckendorf befasste sich über Jahrzehnte mit der Geschichte Griechenlands im Zweiten Weltkrieg. Er starb am 14. Oktober im Alter von 82 Jahren. In diesem Beitrag widmet er sich dem Angriff Hitlerdeutschlands auf Griechenland im Frühjahr 1941. Zuvor hatte das faschistische Italien am 28. Oktober 1940 an Griechenland ein Ultimatum gestellt. An das damalige „Nein“ Athens erinnert auch heute noch der Nationalfeiertag an diesem Tag.

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Am 28. Oktober ist griechischer Nationalfeiertag, genauer: der „Ochi“-Tag (Επέτειος του Όχι, Epetios tou ochi; auf Deutsch etwa „Nein-Tag“).

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In ganz Griechenland wird am 28. Oktober der „Ochi-Tag“ gefeiert. „Ochi“ („Nein“) sagte 1940 der griechische Regierungschef General Ioannis Metaxas zu einem Ultimatum Mussolinis.

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Am Samstag wurde in ganz Griechenland der Nationalfeiertag des 28. Oktobers gefeiert. In Thessaloniki fand aus diesem Anlass die traditionelle Militärparade statt. In den anderen Landesteilen wurde der Tag mit Schülerparaden geehrt.
Zu einem Vorfall, der Schlagzeilen machte, kam es im Dorf Emborio auf der Insel Santorin. Dort protestierte eine Gruppe von etwa zwanzig Bürgern gegen die Durchführung der Schülerparade. Augenzeugen zufolge handelte es sich um Anhänger der im Parlament vertretenen faschistischen Partei Chryssi Avgi. Sie haben sich dagegen verwahrt, dass eine aus Albanien stammende Schülerin während der Parade die griechische Flagge tragen sollte. Die 11-Jährige war als Schulbeste mit dieser Auszeichnung geehrt worden. Aufgrund des Protestes musste die Schülerparade in diesem Dorf schließlich annulliert werden.

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