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Dienstag, 18. Juni 2013 16:55
Turbulenzen nach Sender-Schließung in Griechenland TT
Die plötzliche Abschaltung des staatlichen Griechischen Rundfunks
und Fernsehens (ERT) in der vorigen Woche sorgt nach wie vor für
heftige politische Turbulenzen. Die Drei-Parteien-Regierung unter
dem konservativen Premier Antonis Samaras von der Nea Dimokratia
geriet ins Wanken, und es kursierte bereits das Szenario
vorverlegter Neuwahlen. Ungeachtet anhaltender Proteste seitens der
Opposition, der Gewerkschaften und der ERT-Angestellten beruhigten
sich die politischen Fronten am Montagabend nach einem
Gipfeltreffen vorübergehend etwas. Bei einem vierstündigen Treffen
von Samaras mit seinen beiden Koalitionspartnern Evangelos
Venizelos von der sozialistischen PASOK und Fotis Kouvelis von der
Demokratischen Linken (DIMAR) suchte man nach einem Kompromiss.
Letztere hatten sich konsequent für eine sofortige Wiedereröffnung
der staatlichen Sendeanstalt ausgesprochen, erst dann könne man
über die dort notwendigen Reformen reden.
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