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Mittwoch, 15. Dezember 2021 09:57

Überleben im Zweiten Weltkrieg: Flucht auf Kreta

Während des Zweiten Weltkriegs haben Menschen auf verschiedenste Art und Weise versucht sich in Sicherheit zu bringen und zu überleben. Viele von ihnen haben sich in die Wildnis gerettet.

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Kurz vor den Parlamentswahlen in Griechenland rückt das Reparationsthema erneut auf die Tagesordnung. Am Dienstag übermittelte der griechische Botschafter in Berlin dem deutschen Außenministerium eine diplomatische Verbalnote. Eine entsprechende Anweisung hatte die stellvertretende Außenministerin Sia Anagnostopoulou erteilt. In diesem diplomatischen Schreiben wird dazu aufgerufen, Verhandlungen über die Begleichung einer Zwangsanleihe, die Hitlerdeutschland der griechischen Seite während der Besatzungszeit im II. Weltkrieg abgepresst hatte, aufzunehmen. Vor allem geht es dabei auch um das Thema der Reparationen für Schäden, die Griechenland im ersten und im zweiten Weltkrieg erlitten hat.

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Das griechische Parlament hat am Mittwoch (17.4.) beschlossen, dass Athen eine Verbalnote an Deutschland richten wird, um Reparationsforderungen deutlich zu machen. Informiert werden sollen darüber auch das Europaparlament sowie die Vertretungen aller EU-Mitgliedsstaaten. Es handelt sich um etwa 300 Milliarden Euro die Athen von Berlin für Verbrechen und Schäden fordert, die deutsche Truppen vor allem im II. Weltkrieg in Griechenland angerichtet haben. Ein kleinerer Teil in Höhe von 9,19 Mrd. betrifft davon Reparationen für den ersten Weltkrieg.

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Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Montag die Kleinstadt Kalavryta bzw. die Bergregion von Achaia im Norden der Peloponnes besucht. Bekannt ist der Ort nicht zuletzt wegen Gräueltaten deutscher Besatzungskräfte während des zweiten Weltkrieges. Während eines Massakers am 13. Dezember 1943 wurde die gesamte männliche Bevölkerung des Ortes umgebracht: Es sind mehr als 800 Todesopfer zu beklagen.

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Am 10. Juni 1944 überlebte der damals vierjährige Argyris Sfountouris das Massaker von Distomo, das durch Soldaten der SS an den Einwohnern des mittelgriechischen Dorfes begangen wurde. Es ist leider nur ein Beispiel von vielen der Gräueltaten in Griechenland, doch der Zeitzeuge hat sich Zeit seines Lebens für Humanität und Gerechtigkeit eingesetzt und gemeinsam mit anderen Überlebenden gegen die Verweigerung von Entschädigung aus Deutschland geklagt.

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