Vasilis Karras – Die sonorste Stimme Griechenlands

Vasilis Karras – Die sonorste Stimme Griechenlands
Das Radio läuft, und da ist er schon zu hören, mit seiner sonoren kratzigen Stimme: Vasilis Karras. Leidend, melancholisch, und immer scheint er Liebeskummer zu haben. In seinen Liedern thematisiert der Laika-Sänger hauptsächlich gescheiterte Beziehungen und Enttäuschungen. Dies machte den Musiker zu einem der populärsten und beliebtesten griechischen Sänger überhaupt.
Vasilis Karras geboren am 12. November 1953, als Vasilis Kesoglidis, in Kokkinochori. Dort, irgendwo zwischen Kavala und Thessaloniki, hat der griechische Volkssänger die ersten zehn Jahre seines Lebens verbracht, bis seine Familie schließlich aus der Provinz rein in die Großstadt Thessaloniki zog. 
Schon früh entdeckte der kleine Vasilis seine Musikalität, und er veröffentlichte 
1980 – nach vielen Auftritten in Thessaloniki und Umgebung – sein erstes Album.  Seinen Entschluss, sich nunmehr ganz auf die Musik zu konzentrieren, sollte er nicht bereuen. Durch seinen unverkennbaren Stil und eine Stimme, die niemand so leicht vergisst, ist er ab 1990 im ganzen Land bekannt.
Karras’ größter bisheriger Erfolg ist das Album „Tilefonise Mou“ („Ruf mich an“), das zusammen mit Songwriter Phoebus entstand und zweimal Platin einspielte. 
Seinen Erfolg nutzt Karras auch, um aufstrebenden, noch unbekannten Künstlern (wie zum Beispiel Despina Vandi), den Einstieg in das Musikgeschäft zu ebnen. 
Trotz seines landesweiten Erfolgs und seines Status als Laika-Legende lässt es sich Karras nicht nehmen, auch weiterhin in Nachtclubs in Athen und Thessaloniki aufzutreten. 
Im Jahr 2016 tourte er außerdem auch durch die Zentren der griechischen Diaspora, wie die USA, Deutschland, England, Australien und Kanada, wo er ebenfalls treue Fans hat. 
Sein aktuelles Album „Ta Kalitera Taxidia“ stammt aus dem Jahre 2016. 
Viele seiner Lieder sind auf YouTube zu finden wie zum Beispiel auch das Lied  Kati Allakse (De M’Agapas): https://www.youtube.com/watch?v=gIV8fZuMR9o
 
Kati Allakse (De M’Agapas)
 
Δεν νιώθω δεν υπάρχω δεν βλέπω δεν γνωρίζω
Μόνο που δεν σ’αγγίζω και έφυγες
Σήμερα αύριο και χθες όλες οι μέρες ίδιες
Μικρή η ζωή τώρα που χάθηκες
Μόνος αργοπεθαίνω και όλες οι ώρες είναι δύσκολες ...
 
Δεν μ’αγαπάς δεν με κοιτάς κάτι άλλαξε φαίνεται
Μια καρδιά μια ζωή απ’τα χείλη σου κρέμεται
Δεν μου μιλάς δεν με φιλάς κάτι άλλαξε φαίνεται
Μια καρδιά μια ζωή απ’τα χείλη σου κρέμεται ...
 
Δεν ξέρω πια τι κάνω δεν ξέρω που πηγαίνω
Ένα μονάχα ξέρω σίγουρα
Ότι αργοπεθαίνω και δεν καταλαβαίνω τίποτα...
 
Πώς να στο πω τόσο που σ'αγαπώ
Θέλω να δώσω ένα τέλος και άλλο να μη πονώ...
 
Etwas hat sich verändert (Du liebst mich nicht mehr)
 
Ich fühle nicht, ich existiere nicht, ich sehe nicht, ich weiß nichts ... 
Nur, dass ich dich nicht mehr berühren kann und du weg bist.
Heute, morgen und gestern, alle Tage sind gleich. 
Kurz ist mein Leben, nun da du weg bist. Langsam sterbe ich, und alle Stunden sind schwer ...
 
Du liebst mich nicht, du siehst mich nicht an, etwas hat sich verändert, ich sehe es dir an. 
Ein Herz, ein Leben hängt an deinen Lippen. 
Du redest nicht mit mir, du küsst mich nicht, etwas hat sich verändert, ich sehe es. 
Ein Herz, ein Leben hängt an deinen Lippen ...
 
Ich weiß nicht mehr, was ich tue, ich weiß nicht, wohin ich gehe. 
Nur eins weiß ich sicher, 
dass ich langsam sterbe und nichts verstehe ...
 
Wie soll ich es dir bloß sagen, so sehr wie ich dich liebe. 
Ich will, dass das alles ein Ende hat und ich keine Schmerzen mehr fühle ...
 
 
Luisa Bollweg
 
(Griechenland Zeitung/Foto: eurokinnisi)
 
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