Eine neue politische Partei unter dem Namen „Koinoniki Symfonia – gesellschaftliche Vereinbarung“ wurde heute in Athen aus der Taufe gehoben. Gründer sind die ehemaligen PASOK-Abgeordneten Louka Katseli und Charis Kastanidis. Ziel der neuen Partei sei es, Griechenland aus der Krise zu führen. Außerdem wolle man das Land produktiv wieder aufbauen. Die „Gesellschaftliche Vereinbarung“ will zudem neue Arbeitsplätze schaffen und sich für gesellschaftliche Gerechtigkeit einsetzen.
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Die größte Oppositionspartei des Landes, die konservative Nea Dimokratia (ND), will sich einstimmig gegen das Mittelfristige Programm stellen. Dies erklärten auch die beiden Linksparteien, das linke Wahlbündnis SYRIZA und die Kommunistische KKE. Der Vorsitzende der politisch rechts gerichteten Orthodoxen Volkssammlung Jorgos Karatzaferis hatte am Freitag gefordert, dass die PASOK ein demokratisches Verfahren anstreben solle: seiner Ansicht nach müsse das Mittelfristige Programm mit 180 Stimmen das Parlament passieren – oder gar nicht. Karatzaferis vertrat die Ansicht, dass es sein könnte, dass „das Programm mit den 151 Stimmen nicht durchgesetzt wird“. Wenn dagegen gestimmt werden sollte, dann müssten eben Neuwahlen ausgerufen werden, um die „politische Landschaft“ zu bereinigen.
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Das neue Logo für die Nea Dimokratia stellte am heutigen Donnerstag der Parteivorsitzende Antonis Samaras der Öffentlichkeit vor. Es besteht aus blauen und hellblauen Buchstaben sowie aus zwei Strichen in Orange und Grün, die eine Fackel darstellen. Samaras betonte, dass das alte Logo nicht „weggeworfen werde, sondern in die Geschichte eingehen wird“. Außerdem  hat Samaras heute auch die neue Internetplattform seiner Partei vorgestellt. Zudem zieht die Nea Dimokratia aus ihrem alten Büro, das sich an der Athener Rigillis-Straße befand, in ein neues Büro an der Syngrou-Avenue um.
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Griechenland / Athen. Eine neue Bewegung unabhängiger Bürger hat am Mittwochabend der Komponist Mikis Theodorakis in der Kakojannis Stiftung vorgestellt. Der Name der Bewegung die zum Nachdenken, zur Information und zur Aktion ins Leben gerufen worden sei, lautet „Spitha“: Auf Deutsch „Funke“. Theodorakis sagte in seiner Rede wörtlich: „Ich gebe den Funken, damit er stärker und zum Feuer wird, das uns errettet.“ Er betonte, dass es sich nicht um eine neu gegründete Partei handle, sondern um eine „Bewegung zum Ausreifen von Ideen“.
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Griechenland / Athen. Die politischen Positionen der neu gegründeten Partei „Drasi“ (Handeln) wurden gestern im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kandidaten für die Europaparlamentswahl am 7. Juni werden voraussichtlich am 14. Mai bekannt gegeben.
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