Hellas forever

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Hellas forever

Es war Ende der siebziger Jahre, da streikten wir, mein Bruder und ich, weiterhin in den Sommerferien an die verregnete Nordsee zu fahren. Unsere Mutter hatte ein Einsehen und buchte damals, auf Empfehlung der Klassenlehrerin meines Bruders, Faliraki auf Rhodos. Marianne war damals mit einem Griechen von Rhodos verheihartet. Im Juli gings dann mit dem Flieger nach Rhodos.

In Faliraki standen damals nur 2 Hotels. Das war echt gemütlich dort. Als die Türe des Fliegers aufging und der Duft von Kräutern, von Meer, ja eben von Griechenland drang in den Passagierraum war es um mich geschehen. So etwas hatte ich live noch nie gerochen. Wir hatten wunderschöne Tage und es war einfach toll, auf Rhodos.

Bis heute habe ich 23 griechische Inseln bereist. Einige davon, wie Kreta, Rhodos, Mykonos und Karpathos sogar mehrfach. Noch keinen dieser Besuche habe ich bereut. Es waren immer traumhafte Urlaube, zumeist, so es möglich war auch abseits der Haupttouristenorte.
Urlaub bei Freunden, das ist das Motto. Inzwischen haben auch meine Frau und mein Sohn den Griechenlandvirus inne und wir könnten uns ein Jahr ohne Hellas gar nicht vorstellen.

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Erschreckend im positiven Sinne ist, dass es uns jedes Jahr erheblich schwerer fällt, von dort, egal von welcher Insel oder welcher Gegend, wieder weg zu müssen. Die Abreise wird nun immer bis zum allerletzten Moment heraus gezögert und jeden Minute wird genossen.

Sogar Verspätungen der Flieger sind uns nicht unangenehm, hauptsache wir sind noch etwas länger dort. In 2016 werden wir zunächst mal Athen besuchen bevor wir dann im April
dabei sind wenn im alten Olympia die Fackel für die Olympischen Spiele 2016 entzündet wird.
Das ist bestimmt ein Highlight und wir freuen uns riesig.

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Was wir dann noch machen, keine Ahnung.
Irgend eine schöne griechische Insel wird es noch geben, die wir dann im
September/ Oktober bereisen werden.So, bevor mich nun das griechische Fernweh wieder
übermannt...

Antje und Jürgen Brensing
(Gummersbach)

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