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Olympische Spiele für Athen

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Foto: Melanie Schümer, Olympia Foto: Melanie Schümer, Olympia
Die zunehmend ablehnende Haltung in großen Teilen der Bevölkerung gegen die Durchführung der der Olympischen Spiele greift in den Bewerber - Ländern um sich. 
Viele Städte haben negative Erfahrungen bezüglich der Kosten erlebt, so auch Athen im Jahr 2004. Es gibt eine Idee, die ausufernden und damit unübersehbaren Kosten, Folgekosten und Risiken zu umgehen. Die Olympische Idee kam aus Griechenland. Das IOC ist zu einem mutmaßlichem korrupten Versteigerungsbüro für die olympischen Spiele verkommen, bei dem sich Möchtegern-Potentaten die Olympischen Spiele vermeintlich kaufen können, sofern die Groß-Sponsoren dann auch noch zustimmen. Es muss eine zweite Wiedergeburt der Olympischen Idee geben, ohne das derzeitige IOC, bzw. mit einem neuen Olympischen- Komitee. Die Olympischen Spiele sollten in Zukunft immer an ein und demselben Ort stattfinden. Dieser Ort sollte in Griechenland sein. Dort werden alle Wettkampfstätten und Unterbringungsmöglichkeiten neu errichtet, (Vorfinanziert durch die Weltbank). Während der Olympiade, also dem Zeitraum zwischen den Spielen, können Länder, Vereine oder Organisationen die Anlagen ganz oder teilweise z.B. zu Trainingszwecken mieten oder pachten.
Alle 4 Jahre werden die Olympischen Spiele von einen "Ausrichterland" als "Schirmherr" ausgerichtet. Vorbild: Hannover Messe in Hannover, Deutschland. Somit hätten auch kleine Länder die Chance, ohne ausufernde finanzielle Risiken einzugehen, einmal Ausrichter der Olympischen Spiele zu sein. Bei den Olympischen Spielen zahlt dann jedes Land, das Sportler entsendet, pro Kopf einen Betrag für die Teilnahme, viele Sportler (USA, China, Russland, zahlen als Gesamtsumme dann viel, kleine Länder mit wenigen Sportlern, nur wenig. Ein Vorteil wäre außerdem, daß die Sportstätten nach den Spielen nicht verrotten würden, siehe nicht nur Athen, denn kleine Länder sind mit den Folgekosten hoffnungslos überfordert. Wie bekommt man diese Idee verbreitet? Hoffentlich über die Presse.
 
Ulrich Finke, Philhellene
 
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