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Flüchtlingstragödie vor Chios fordert mindestens 15 Todesopfer TT
Dienstagnacht kenterte ein Flüchtlingsboot im Meer vor der Insel Chios. Mindestens 15 Menschen starben, 27 wurden zum Teil schwer verletzt, darunter Kinder und Schwangere. Die Rettungskräfte vor Ort wurden von Militärhubschraubern und privaten Schiffen unterstützt. Ursache für das Unglück war ein Zusammenstoß des Flüchtlings-Bootes mit einem Schiff der griechischen Küstenwache.
Rassistischer Protest gegen Flüchtlingslager auf Chios TT
Am Mittwochabend ist es auf der Insel Chios in der Nordägäis zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Etwa 150 Menschen haben auf dem zentralen Platz der Inselhauptstadt gegen auf der Insel eingerichtete Flüchtlingslager demonstriert.
Ein Teil der Menge griff Journalisten lokaler Medien an. Letztere konnten sich in Geschäften in angrenzenden Straßen in Sicherheit bringen. Die Polizei sah sich veranlasst, Tränengas zum Einsatz zu bringen.
Anschließend haben die Demonstrierenden einen Protestarsch bis vor ein Lager durchgeführt, in dem 1.800 Flüchtlinge und Immigranten untergebracht sind. Sie haben dazu die griechische Nationalhymne gesungen und Parolen gegen Flüchtlinge skandiert. Eine kleinere Gruppe der im Camp untergebrachten Menschen hat mit Steinwürfen reagiert. Auch sie haben Parolen gerufen.