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Griechenland will Steuersündern künftig noch besser auf die Schliche kommen. Nun greifen auch Staatsanwälte der Finanzpolizei SDOE, die bisher über akuten Personalmangel klagte, unter die Arme. Allein durch die Überprüfung der Lagarde-Liste, auf der Namen von rund 2.000 griechischen Inhabern von Konten in der Schweiz verzeichnet sind, ist mit Nachzahlungen in Höhe von 65 Mio. Euro zu rechnen.
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Griechenland / Athen. Nach einem eintägigen Besuch in Budapest am Dienstag reiste der griechische Premierminister Jorgos Papandreou am heutigen Mittwoch nach Brüssel weiter. Dort wird er am Abend mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, zusammentreffen. Am Donnerstag steht eine Rede des Regierungschefs zur griechischen Wirtschafts- und Finanzkrise vor einem Sonderausschuss des Europäischen Parlaments auf dem Programm. Im Anschluss daran wird Papandreou Gespräche mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, führen.
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Ministerpräsident Antonis Samaras (s. Foto) zeigte sich während einer Rede des Wirtschaftsmagazins Economist am Dienstag in Athen optimistisch, dass Griechenland den Weg aus der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise finden werde. Dabei hob er hervor, dass es weiterhin Schwierigkeiten gebe, doch „das Licht an der anderen Seite des Tunnels" könne man bereits sehen. Außerdem stellte Samaras fest, dass Griechenland schon bald einen Primärüberschuss aufweisen werde. Weiterhin sagte er: „Griechenland hat inmitten von wenigen Monaten Reformen geschafft, die inmitten von Jahrzehnten nicht durchgesetzt wurden".
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Donnerstag, 09. September 2010 16:47

Bis zu zehn Jahren Haft für Steuersünder TT

Griechenland / Athen. Schwere Strafen für Geschäftsinhaber und Gewerbetreibende, die wiederholt keine Quittungen ausschreiben oder gefälschte Rechnungen ausstellen und die dem Staat mehr als 120.000 Euro schulden, sieht ein Rundschreiben des Finanzministeriums vor. Demnach können in diesen Fällen – wegen „illegalen Geldwäsche" – bis zu zehn Jahren Haft verhängt werden. Mit ähnlich drakonischen Maßnahmen müssen auch Steuersünder rechnen, die keine Steuererklärungen eingereicht haben und dadurch mehr als 15.
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Griechenland / Athen. Ein Generalstreik am heutigen Donnerstag beeinträchtigt das öffentliche Leben in ganz Griechenland. Am 24-stündigen Streik beteiligen sich der Gewerkschaftsbund (GSEE) und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (ADEDY). Das Motto der Gewerkschafter lautet: „Die Angestellten und Arbeiter dürfen nicht für die Krise bezahlen".Um 11 Uhr versammelten sich Demonstranten am zentralen Athener Pedion tou Areos-Platz, um anschließend einen Protestmarsch bis vor das Parlament durchzuführen.
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