Das Otto-König-von-Griechenland-Museum in Ottobrunn begeht am Dienstag, dem 28. Juli 2026, das 50-jährige Bestehen seiner heimatkundlichen Sammlung mit einem Vortragsabend im Ratssaal des Wolf-Ferrari-Hauses. Festredner ist Prof. Dr. Hans Ottomeyer, ehemaliger Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Vorstellung einer um 1835 entstandenen Reiterstatuette, die König Otto von Griechenland gewidmet ist. Das Exponat, das durch Spenden und Fördermittel für das Museum erworben werden soll, wurde 2024 auf der Münchner Kunstmesse „Highlights“ entdeckt und soll künftig zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken der Sammlung zählen.
König Otto (1815-1867), Sohn des bayerischen Königs Ludwig I., regierte von 1832 bis 1862 als der erste König des modernen Griechenlands. Das Museum widmet sich seinem Wirken sowie den historischen Beziehungen zwischen Bayern und Griechenland.
Nach einem Grußwort des Ersten Bürgermeisters Florian Schardt und des Vorsitzenden des Fördervereins Thomas Loderer werden Museumsleiterin Tabea Förth und Museumsgründer Prof. Dr. Jan Murken in einer kurzen Übersicht die Geschichte der Sammlung und des 1989 eröffneten Museums vorstellen.
Im Anschluss an den Vortragsabend lädt Bürgermeister Schardt zu einem Empfang im Foyer des Wolf-Ferrari-Hauses ein.
Termin: Dienstag, 28.7.2026, 19.30 Uhr
Ort: Ratssaal des Wolf-Ferrari-Hauses, Ottobrunn