Dienstag, 25. August 2020 10:09

Die Venezianer und der Parthenon

Vor 333 Jahren erlebte der Parthenon, eines der Sinnbilder der griechischen Klassik schlechthin, den schwärzesten Tag seiner Geschichte. In der Vollmondnacht vom 26. auf den 27. September 1687 traf ein venezianisches Geschoss den Bau, in dem die Türken zuvor ein Munitionsdepot eingerichtet hatten. Die Folge war eine verheerende Explosion, die den im 5. Jahrhundert v. Chr. errichteten Tempel zur Ruine werden ließ.

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Das griechische Kulturministerium und die internationalen Komitees für die Rückgabe der Parthenonskulpturen nutzten die weltweite Aufmerksamkeit, die die Öffnung der archäologischen Stätten und vor allem der Akropolis in der vergangenen Woche nach der Corona-Zwangspause erfuhr, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

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Der Blick auf die Athener Akropolis soll ungestört bleiben. Das befand am Dienstag (19.5.) einstimmig der Archäologische Zentralrat. Anlass dafür war ein entsprechender Antrag des Umweltministeriums.

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Nach dem Wirbel um ein gebautes und ein geplantes Hotel, die mit überdimensionierten Gebäudevolumen den Blick auf die Akropolis verstellen bzw. zu verstellen drohten, beschloss das Umweltministerium eine Reduzierung der zulässigen Gebäudehöhen in den Vierteln Koukaki und Makryjanni.

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Kulturministerin Lina Mendoni besuchte am Sonntag die Akropolis, um sich ein Bild von den Schutzmaßnahmen zu machen, die im Vorfeld der Öffnung der archäologischen Stätten am 18. Mai getroffen werden. Die Öffnung zu diesem Termin war vorige Woche auf einer Videokonferenz mit den Experten des Gesundheitsministeriums beschlossen worden.

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