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Parlamentsdebatte zur Lage der Wirtschaft

(Griechenland/Athen) „Die Probleme des Landes können nur mit Reformen bewältigt werden." Das betonte Ministerpräsident Kostas Karamanlis gestern in einer Sonderdebatte zur Lage der Wirtschaft im Parlament. Der Premier vertrat die Ansicht, dass die internationale Krise Griechenland zwar beeinflusse, aber nicht so stark wie andere Länder der Eurozone. Die Lage wäre noch besser, wenn man nicht mit den Defiziten, den Schulden sowie den Schwächen konfrontiert wäre, die frühere Regierungen hinterlassen haben. Karamanlis hob schließlich vor allem die Rolle Griechenlands als Energiedrehscheibe hervor.
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Stärkere Finanzierung für die Gemeinden

Griechenland / Athen. Mehrere Vorschläge sandte Wirtschafts- und Finanzminister Jorgos Alogoskoufis an den Vorsitzenden des Verbandes der Städte und Gemeinden (KEDKE), Nikitas Kaklamanis, der gleichzeitig Bürgermeister der Stadt Athen ist. Ziel dieser Vorschläge ist es, die Städte und Gemeinden finanziell stärker zu unterstützten. U.a.
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Immer mehr Privathaushalte sind gefährlich überschuldet

Griechenland / Athen. Das Phänomen der Überschuldung von Privathaushalten nimmt in Griechenland immer größere Dimensionen an. Wie die Nationale Vereinigung zum Schutz der Verbraucher feststellte, wurden im vergangenen Jahr rund 100.000 richterliche Entscheidungen für die Zwangsversteigerung von Immobilien und Fahrzeugen verfügt, weil die vereinbarten Raten für die aufgenommenen Kredite nicht gezahlt werden konnten. Von den etwa 3,9 Millionen Haushalten in Griechenland haben etwa die Hälfte Kredite aufgenommen.
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Deutsche Telekom

Griechenland/Athen. Die Deutsche Telekom hat beschlossen, sich an der griechischen Fernmeldegesellschaft OTE zu beteiligen. Nach Gesprächen mit der Marfin Investment Group (MIG) wird die Deutsche Telecom die gesamte Beteiligung der MIG an der griechischen Telekommunikationsgesellschaft OTE in Höhe von knapp 20 Prozent des gezeichneten Kapitals der OTE zu einem Preis von insgesamt rund 2,5 Mrd. Euro beziehungsweise 26 Euro je Aktie erwerben. MIG hatte zuvor in einer Börsenmitteilung bestätigt, Angebote „institutioneller Investoren" für seinen 20-Prozent-Anteil an OTE erhalten zu haben.
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