Griechenlands Verteidigungsminister gedenkt des Zwischenfalls auf Imia

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Griechenlands Verteidigungsminister gedenkt des Zwischenfalls auf Imia

Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos (s. Foto) hat am Freitag an einer Gedenkfeier für drei Piloten der griechischen Marine teilgenommen. Sie waren im Januar 1996 im Umfeld eines Konfliktes mit der Türkei ums Leben gekommen.

Verantwortlich für den Tod der drei Armeeangehörigen war der Absturz eines Hubschraubers. An jener Stelle, wo sich das Unglück vor 19 Jahren ereignete, warf Kammenos aus der Luft einen Kranz ins Meer. Der Imia-Konflikt zwischen Ankara und Athen war Anfang 1996 kurz nach der Amtsübernahme des damaligen PASOK-Ministerpräsidenten Kostas Simitis ausgebrochen. Die Türkei meldete damals Besitzansprüche auf die beiden unbewohnten Felseninseln Imia (türkisch: Kardak) in der östlichen Ägäis an. Jede der beiden Inselchen hat eine Ausdehnung von etwa 200 mal 100 Metern.
An den Zwischenfall bei diesen Inseln will am Samstag auch die faschistische Partei Chryssi Avgi erinnern. Sie hat zu einer Demonstration am Imia-Denkmal an der Vassilissis Sofias Straße in Athen aufgerufen. Antifaschistische Organisationen rufen ebenfalls am Samstag  um 17.00 Uhr zu einer Gegendemonstration am Omonia-Platz auf.
(Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)

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